Grüne stellen sich vor

Grüne stellen sich vor

Grüne stellen sich vor: Olav Dornberg

Ich bin 1968 geboren und mit einem Jahr nach Kleinostheim gezogen. Nach meinem Zivildienst bei der Caritas Aschaffenburg (mobile Altenpflege) bin ich für mein Maschinenbaustudium nach München gezogen. Nach dem Abschluss habe ich mich wieder für Kleinostheim entschieden und bin seitdem im elterlichen Unternehmen tätig.

Seit der Jugendzeit, damals noch aktiver Trompeter, bin ich Mitglied im Musikverein. Ferner bin ich Mitglied beim Obst- und Gartenbauverein, Unbezahlbar, Maiglöckchen (passiv), TSG (noch passiv) und beim DJK Aschaffenburg, wo ich zusammen mit geflüchteten Jugendlichen eine Cricket-Mannschaft aufgebaut habe. Als Teil der Tomorrow-Gruppe setzte ich mich aktiv für nachhaltige Projekte ein, wie Lebensmittel-Retten, pflanzliches Essen auf Festen und Gemeinschaftsgarten.

Umweltschutz war mir schon als Jugendlicher wichtig, deshalb setzte ich mich 1990 stark für das bayerische Volksbegehren „das bessere Müllkonzept“ ein. Im Nachhinein wäre dies immer noch das bessere Konzept gewesen, das auf Verpackungsvermeidung statt auf Verpackungs-„Verwertung“ setzte. Man sieht, wie visionär dieses Konzept war, denn jetzt holt uns der falsche Lösungsansatz ein. Kunststoff im Meer, Kunststoff auf den Äckern, Kunststoff überall.

Genau dieses Visionäre gefällt mir bei den GRÜNEN: nicht nur für eine Wahlperiode denken, sondern viel weiter: für die nachfolgenden Generationen. Und das wäre auch mein Wunsch für unser Dorf: eine gemeinsame Idee entwickeln, wie unser Dorf jetzt schon im Sinne der Kinder und Enkel gestaltet werden kann.
Und hier fand ich die Idee schon immer charmant, Begegnung in einer Dorfmitte aufleben zu lassen: Rathaus zurück in die Dorfmitte, Platz für ein Generationen- und Begegnungshaus, ….  Ja, das sind Visionen für die Zukunft, die aber mit aktuellen Entscheidungen schon vorbereitet werden könnten. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen: Rückkauf des Stromnetzes, eigenes E-Werk mit Bürgerbeteiligung, … Und ich bin überzeugt, dass es noch viele weitere nachhaltige Ideen gibt, die man miteinander entwickeln kann.
In Kleinostheim gibt es schon viele tolle Lösungen, z. B. die Seniorenbetreuung oder die Unbezahlbar. Allen ist gemein, dass es gemeinschaftlich getragene Einrichtungen sind, die belegen, dass ein Miteinander am fruchtbarsten ist. (Olav Dornberg, Juli 2019)

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