Falsch geparkte Fahrzeuge behindern häufig Fußgänger*innen, Menschen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl sowie fahrradfahrende Kinder (diese müssen bis zum 8. Lebensjahr den Gehweg zum Radfahren benutzen, bzw. dürfen ihn bis zum 10. Lebensjahr nutzen).
Deshalb setzen wir uns für eine wirksame Verkehrsüberwachung ein, die vor allem die Verkehrssicherheit von „schwächeren“ Verkehrsteilnehmern verbessert.
In der Gemeinderatssitzung wurde über die Schaffung einer eigenen Stelle eines Verkehrsüberwachers beraten (Antrag der GfK-Fraktion).
Nach sorgfältiger Abwägung haben wir uns gegen diese zusätzliche Stelle bei der Gemeinde ausgesprochen. Aus unserer Sicht kann die kommunale Verkehrsüberwachung diese Aufgabe derzeit flexibler und wirtschaftlicher übernehmen.
Als Alternative haben wir angeregt, zeitlich befristete Schwerpunktkontrollen nach dem Vorbild des „Blitzermarathons“ durchzuführen. Ziel eines solchen „Knöllchenmarathons“ wäre nicht, mehr Bußgelder einzunehmen, sondern für die entstehenden Gefährdungen durch Falschparken zu sensibilisieren. Begleitende Information und Aufklärung sind dabei für uns ebenso wichtig wie die Kontrollen selbst.

Für uns bleibt klar: Mehr Rücksicht und sichere Wege für alle Verkehrsteilnehmenden müssen im Mittelpunkt stehen.
