Bis 31. Oktober läuft der bundesweite Wettbewerb „abpflastern“. Dabei können Eigentümer*innen von Grundstücken Flächen entsiegeln, begrünen und die Vorher-Nachher-Fotos online stellen. Am Ende gewinnt die Gemeinde, deren Einwohner*innen die größte Fläche entsiegelt haben und wird dafür ausgezeichnet. Zusätzlich wird während der Saison monatlich ein Entsiegelungsprojekt zum „Star des Monats“ gekürt.
Wir finden die Idee der Hochschule Koblenz prima und haben der Gemeindeverwaltung deshalb den Vorschlag gemacht, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen und dafür zu werben.
Auch unabhängig davon lohnt sich „abpflastern“. Denn damit wird nicht nur der Wasserabfluss verbessert und die Entstehung von Hitzeinseln verringert, sondern auch der Lebensraum für Insekten und Vögel erweitert.
Alle Kleinostheimer Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv an der Initiative zu beteiligen.
Die Gemeinde Kleinostheim fördert Entsiegelungsmaßnahmen übrigens mit bis zu 1500 Euro. Und auch die KfW gibt Zuschüsse für Kommunen bei Maßnahmen für den natürlichen Klimaschutz.
Weitere Informationen zur Teilnahme unter www.abpflastern.de.
Weitere Informationen zur Förderung unter www.kleinostheim.de/ortsrecht/, Menüpunkt „Klimafreundliches Kleinostheim“.
Weitere Informationen zur KfW-Förderung unter https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_841024.html
Beitrag zum erfolgreichen niederländischen Entsiegelungs-Wettbewerb „Tegelwippen“: https://orf.at/stories/3353827/

Carla Diehl, Gemeinderätin, Sprecherin des OV
carla.diehl@gruene-kleinostheim.de
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