Trinkwasser ist ein wertvolles Lebensmittel und Gut und sollte verantwortungsvoll eingesetzt und genutzt werden.
Deutschland- bzw. Europaweite Hitzeperioden mit der damit verbundenen Trockenheit häufen sich. Folglich reduziert sich die Grundwasserneubildung bei steigendem Trinkwasserbedarf bzw. -verbrauch.

Unsere kommunale Aufgabe ist es alle Möglichkeiten zur unnötigen Trinkwassernutzung bei der Nutzung möglicher Alternativen zu prüfen und auch
umzusetzen.
Die bisherige Friedhofbewässerung erfolgt mit Trinkwasser. Höchste Zeit umzudenken!
Es sind alle Möglichkeiten zu prüfen um vom Trinkwasser auf Brauchwasser umzustellen und hierbei möglichst wenig Kosten zu verursachen.
Ein nachhaltiges Wassermanagement ist das Gebot der Stunde um mit mehreren Vorteilen dem Entgegenzuwirken.
Durch die Nutzung von Regenwasser für die Pflanzenbewässerung wird wertvolles Trinkwasser gespart.
Dadurch können Kosten reduziert werden, insbesondere da steigende Wasserpreise bereits angekündigt wurden.
Bei Starkregenereignissen würden Zisternen zudem zur Entlastung der Kanalisation beitragen und somit das Risiko von lokalen Überschwemmungen reduzieren.
Auch die kurzfristige Aufstellung von Regentonnen wäre eine pragmatische Übergangslösung, die bereits in diesem Sommer wirksam werden kann. Die Kosten
hierfür sind überschaubar, der Nutzen jedoch unmittelbar spürbar und wirksam.
Für die sachliche Beratung im Gemeinderat ist es hilfreich, wenn die Verbrauchszahlen von denGemeindewerken zum aktuellen und historischen asserverbrauch auf dem Friedhof zur Verfügung stellen könnte.
Antrag / Beschlussvorlage:
Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt die Bereitstellung von Trinkwasser auf dem Friedhof zu Gießzwecken auf Brauchwasser umzustellen. Dabei sollen die
Bereitstellung und Nutzung von
- Mainwasser oder Brunnenwasser
- Regenwasser aus Zisternen
- aus Kombination von beiden
- Wasser aus dem Anschluss an den Brunnen am Mittelweg geprüft werden.





