Mit 20 Kandidat*innen sowie 2 Ersatzkandidat*innen gehen die Kleinostheim Grünen in die Kommunalwahl am 8. März 2026.
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Vielfältige Liste mit engagierten und motivierten Kleinostheimer*innen!
Zehn Frauen und zehn Männer aller Alters- und Berufsgruppen stellen sich zur Wahl – vom Unternehmer bis zum Notfallsanitäter, vom Ingenieur bis zur Sozialarbeiterin. Besonders erfreulich: Auch neue, junge Gesichter kandidieren für die Kleinostheimer Grünen.
Und bei der Vorstellungsrunde zeigte sich, wie motiviert, engagiert und mit wie vielen Ideen und Themen sich die Kandidierenden in die Politik und die Gestaltung ihres Heimatorts einbringen möchten.
Geleitet wurde die Aufstellungsversammlung von der ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Kreisrätin Christine Scheel.
„Unsere Fraktion hat seit ihrem Einzug in den Gemeinderat 2020 engagiert und konstruktiv viele Themen und Ideen eingebracht und viel erreicht. Diese gute Arbeit wollen wir gestärkt fortführen. Wir hoffen deshalb, dass wir mit noch mehr grünen Vertreterinnen und Vertretern in den nächsten Gemeinderat einziehen“, so Olav Dornberg, Sprecher des Ortsvereins Kleinostheim.
Kandidat*innen der KLEINOSTHEIMER GRÜNEN:

Platz 1 – Friedolf Bickel
Betriebsingenieur, Gemeinderat, Rentner, 67 Jahre
Steckbrief Friedolf Bickel
Eine berufliche Herausforderung führte mich als Elektro-Ingenieur in der Papierindustrie (AB-Damm) Anfangs der 90er aus Rheinhessen an den schönen Untermain. Das wir hier eine neue Heimat finden sollten und mehr als heimisch geworden sind, das konnte ich mir damals nicht vorstellen.
Wie geht das? Einfach Mitmachen! Als „Noigeplackte“ habe ich mich an verschiedenen Stellen bis heute ehrenamtlich betätigt und damit einen neuen Freundes- und Bekanntenkreis erhalten.
Ob im Elternbeirat der Grundschule, in der Singgemeinschaft Frohsinn, bei der Flüchtlingshilfe der Syrer und (leider) jüngst den ukrainischen Familien oder jüngst als Fahrer der Tagespflege St.Vinzenz und anderen Stellen brachte und bringe ich mich mit Interesse für unser gemeinsames Kleinostheim ein. So auch mit der Wahl zum Gemeinderat 2020.
Jetzt wenn die berufliche Laufbahn als Rentner am Nagel hängt, bringe ich meine Erfahrungen in das kommunale Gremium ein. Und es reizt mich weiterhin, die anstehenden kommunalen Aufgaben (u.a. Sanierung Vitamar, Ortsentwicklung und Verkehrsentschleunigung) mit grünen Sichtweisen zu begleiten und gestalten.
Für was bleibt sonst noch Zeit? Familie, Radfahren, Reisen (seit kurzem Bergwandern), vielfältige Musik hören, Lesen, Feiern und: neugierig bleiben.
Diese positiven (Lebens)Erfahrungen sind mein Ansatz ein l(i)ebenswertes Kleinostheim aktiv mitzugestalten, um unsere Lebensgrundlage und das demokratische Miteinander zu sichern und dass meine Enkel in einer friedlichen und lebenswerten Welt aufwachsen.
Ausbildung: Nach mittlerer Reife Berufsausbildung zum Fernmeldehandwerker, auf dem zweiten Bildungsweg Studium zum Elektroingeniuer (FH)
beruflicher Werdegang: Inbetriebnehmer von Industriesteuerungen im In- und Ausland / mehr als 35 Jahre vielfältige Projekt- und Betriebserfahrung am Papierstandort AB-Damm bei verschiedenen Aufgabenstellungen, seit 2023 kurzweiliges Rentnerleben
privates Engagement: Aktiver Sänger bei der Singgemeinschaft Frohsinn, Unterstützung von Flüchtlingen bei der Unbezahlbar, Mitglied bei LBV, BUND Naturschutz, ADFC, DAV und fördernd im Feuerwehrverein sowie Förderverein Musikschule, ehrenamtlicher Fahrer für die Tagespflege St.Vinzenz, Vereinsring und evangelischer Christ.
Familie: schon 67 Jahre alt, verheiratet, zwei Töchter und zwei fordernde Enkel
Kontakt: friedolf.bickel@gruene-kleinostheim.de

Platz 2 – Carla Diehl
Pressereferentin, Gemeinderätin, 60 Jahre
Steckbrief Carla Diehl
Seit fast sechs Jahren bin ich im Kleinostheimer Gemeinderat aktiv. Und auch in Zukunft würde ich mich gerne als Gemeinderätin engagiert und konstruktiv für Kleinostheim und seine Bürgerinnen und Bürger einsetzen.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Kaiserslautern. Nach meinem Studium war ich mehrere Jahre Redakteurin einer Lokalzeitung und Pressereferentin in einem großen Frankfurter Verband. Heute arbeite ich als Pressereferentin der Stadt Aschaffenburg.
Ich habe drei erwachsene Kinder, lebe mit meiner Familie seit mehr als 25 Jahren in Kleinostheim und fühlte mich von Anfang an wohl und willkommen. Ich liebe Gartenarbeit, Kunsthandwerk, Oper, Literatur, Wandern, Stille und Natur. Seit meiner Jugend bin ich Mitglied beim Bund für Umwelt und Naturschutz, war in der Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung aktiv und unterstütze verschiedene Menschenrechts-Organisationen
Im Gemeinderat meiner Wahlheimat Kleinostheim möchte mich auch in Zukunft für eine flächendeckende Verkehrsberuhigung, für mehr Platz und Sicherheit für Fußgänger*innen, für Entsiegelung und mehr Grün, für mehr Wohnraum und für alternative Wohnformen einsetzen. Auch der Zivil- und der Katastrophenschutz sind Themen, mit denen ich mich beschäftige und die ich in Kleinostheim einbringen werde.
Vor allem aber liegt mir die Zukunft unserer Kinder in einer intakten Natur und in einer demokratischen, friedlichen und menschlichen Gesellschaft am Herzen.
Mein Leitspruch dabei: „Umwelt im Kopf, Welt im Blick, Freiheit im Herzen, Gerechtigkeit im Sinn“.
Engagement: Mitglied beim BUND Naturschutz, Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim, Diakonieverein und Unbezahlbar Kleinostheim.
Kontakt: carla.diehl@gruene-kleinostheim.de

Platz 3 – Sabine Dornberg
Betriebswirtin ,Gemeinderätin, 56 Jahre
Steckbrief Sabine Dornberg
Liebe Kleinostheimer*innen,
Kleinostheim ist seit 17 Jahren mein Zuhause – ein Ort, der mir ans Herz gewachsen ist und an dem ich mitgestalten möchte. Ich möchte dazu beitragen, dass wir unsere Zukunft gemeinsam gestalten: offen, mutig und mit Herz.
Ich bin davon überzeugt, dass große Veränderungen im Kleinen beginnen. Für ein lebendiges und zukunftsfähiges Kleinostheim möchte ich weiterhin grüne Politik vor Ort aktiv machen.
Meine Kernthemen sind: Natur- und Umweltschutz, nachhaltige Ortsentwicklung, Teilhabe für Alle, Tierschutz, gesunde Ernährung und ein respektvolles Miteinander.
Über mich: ich bin 56 Jahre alt und verheiratet
Ausbildung: Betriebswirtin, Ernährungsberaterin, Gewürzsommeliere
Engagement:
• UNBEZAHLBAR (1. Vorsitzende)
• Mitglied der Tomorrow-Gruppe (veganes Essen auf Festen, Lebensmittel retten, Musik-Picknick),
• Bund Naturschutz Ortsgruppe Kleinostheim
• Passive bzw. unterstützende Mitgliedschaften: LBV (Landesbund für Vogelschutz), Obst- und Gartenbauverein Kleinostheim, TSG Kleinostheim, ProVeg International
Politik:
• Seit 2018 Mitglied der Grünen
• Seit 2020 Mitglied im Gemeinderat Kleinostheim
• Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss
• Behindertenbeauftragte
• Gemeinderatskandidatin 2026 – Platz 3
• Kreistagskandidatin 2026 – Platz 67
Was ich mir wünsche: Ich wünsche mir mehr Umweltbewusstsein, weniger Verschwendung und ein tieferes Verständnis dafür, wie unser Handeln die Umwelt beeinflusst – direkt vor unserer Haustür.
Ich wünsche mir mehr Gerechtigkeit, ein Ende der Massentierhaltung und mehr Respekt für die Natur, die unsere Lebensgrundlage ist.
Ausbildung: Betriebswirtin, Ernährungsberaterin, Gewürzsommelière
Berufliche Tätigkeit: Controllerin, Gewürzberatung-/Entwicklung
Hobbys: Naturnahes Gärtnern, Wildtierschutz/Igelschutz, Waldspaziergänge, Kochen, Fahrrad fahren, Camping
Kontakt: sabine.dornberg@gruene-kleinostheim.de

Platz 4 – Daniel Mugler
Kaufmann, 63 Jahre
Steckbrief Daniel Mugler
Liebe Kleinostheimer*innen!
seit meiner Kindheit lebe ich (mit Unterbrechungen) in Kleinostheim. Nach einem langen, intensiven Berufsleben möchte ich mich nun mehr für den Ort, seine Menschen und die lokalen Themen, die sie bewegen, engagieren.
Zwar wird Wichtiges für unser Leben von der Politik in Berlin, vielleicht auch in München entschieden. Aber ich bin überzeugt, dass unser Wohlsein, unsere Zufriedenheit (auch mit dem gesamten politischen System) in unserer lokalen Gemeinschaft, in unserem Zusammenleben ‚vor Ort‘ geprägt wird.
Kleinostheim hat mit seiner überschaubaren Größe, seiner Lage, seiner Struktur so viel Potential, seinen Bürgern ein gutes Leben zu bieten! Und dies gilt es zu bewahren und weiter zu entwickeln!
Deshalb möchte ich mich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass sich Entscheidungen stärker an den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen ausrichten und mich für dauerhaft stabile Finanzen engagieren – für eine gute Zukunft Kleinostheims.
Meine Ausbildung: Luftverkehrskaufmann, später berufsbegleitend ein Master
Berufliche Tätigkeit: Fast 40 Jahre bei der Lufthansa in verschiedensten Managementpositionen, aktuell selbständiger Berater und Pensionär.
Div. Engagements in der evangelischen Kirche
Politik: Der heiße, trockene, endlose Sommer 2018 hat mich aufgerüttelt: Der Klimawandel ist real und er ist da. Dies hat mich überzeugt, dass nun gehandelt werden muss und hat mich unter anderem dazu gebracht, bei den Grünen einzutreten. Für mich hat auch große Bedeutung, dass die Grünen entschieden gegen die erstarkende Rechte auftreten – eine Rechte, die keine einzige Lösung für die drängenden Probleme bietet, nur Hass und Demokratiefeindlichkeit.
Kandidat für den Kreistag Aschaffenburg Platz 58.
Alter: 63
Familie: verheiratet, zwei Söhne, zwei Enkel
Kontakt: daniel.mugler@gruene-kleinostheim.de

Platz 5 – Melina Milse
Sozialarbeiterin, 24 Jahre
Steckbrief Melina Milse
Liebe Kleinostheimer*innen,
seit dem Jahr 2001 lebe ich in Kleinostheim. Schon als Kind besuchte ich gerne das Pumphaus und engagierte mich dort als Jugendliche ehrenamtlich.
So durfte ich schon früh wissen, wie es ist, Teil einer Gemeinschaft zu sein, bei Entscheidungen mitbestimmen zu dürfen und einen Ort zu formen. Daher ist eines meiner Kernthemen das Miteinander in Kleinostheim zu fördern und unsere Gemeinde zu einer Heimat für alle, alt oder jung, hier geboren oder zugezogen, Mensch oder Tier, zu machen.
Nach meinem Abitur 2020 jobbte ich ein halbes Jahr lang in der „Tierarztpraxis Kleinostheim“, wodurch mir Tierschutz und Tierrechte ein besonderes Anliegen wurden.
Um die Themen, die mir wichtig sind voranzubringen bin ich 2021 den Grünen beigetreten und kandidiere jetzt für den Gemeinderat.
Über mich:
Ich bin 24 Jahr alt und habe letztes Jahr meinen Bachelor of Arts Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt erworben. Während meines Studiums war ich 1,5 Jahre lang als Honorarkraft im Jugendhaus Pumphaus und anschließend als Werksstudentin in einer Hanauer Kita tätig. Aktuell arbeite im Qualitätsmanagement eines Trägers für Kindertageseinrichtungen. Seit meinem 17. Lebensjahr engagiere ich mit ehrenamtlich in der Bücherei Kleinostheim. Seit Oktober bin ich außerdem Sprecherin unseres Ortverbandes der Grünen. Meine Hobbys sind Fahrradfahren, Lesen, Schwimmen, an der Switch zocken und Yoga.
Politik: Sprecherin des Grünen Ortsverbandes Kleinostheim
Kontakt: melina.milse@gruene-kleinostheim.de

Platz 6 – Jan Klaumünzner
IT Operations Engineer
Steckbrief Jan Klaumünzner
Liebe Kleinostheimer*innen!
seit einigen Jahren ändere ich mein Leben Stück für Stück hin zu mehr Achtsamkeit gegenüber mir, meinen Mitmenschen und unserem Planeten. Mein nun geringer CO2 – Fußabdruck und bewusster regionaler Konsum gibt mir ein richtig gutes Gefühl.
Kleinostheim muss zukunftsfähig werden! Dabei ist die Mobilität mein Schwerpunkt. Insbesondere Kinder und ältere Menschen müssen sich sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Ort bewegen können! Radfahrende dürfen keine Angst im Verkehr haben müssen! Bürger*innen, die nicht auf ein Auto angewiesen sein wollen oder können, müssen wir Alternativen anbieten.
Dafür werde ich mich unter Anderem weiterhin engagieren.
Über mich: Vor zwei Jahren führte mich mein Lebensweg bzw. die Liebe an den Untermain. Kleinostheim ist ein lebenswerter Ort mit aktiven Menschen und viel Natur zwischen Main und Spessart. Ich wurde hier herzlich aufgenommen und fühle mich sehr wohl.
Ausbildung: Fahrdienstleiter & Projektmanagement Ökonom (VWA)
Berufliche Tätigkeit: IT-Operations Engineer
Engagement: 2. Sprecher ADFC Kleinostheim
Politik: Bündnis90/Grüne seit 2018 & 1 Jahr Stadtverordneter in Groß-Gerau
Kandidat für den Kreistag Aschaffenburg Platz 38
Alter: 51
Familie: verheiratet, 2 Kinder (20 & 15)
Kontakt: jan.klaumuenzner@gruene-kleinostheim.de

Platz 7 – Katrin Brand
Wirtschaftsjuristin, 43 Jahre, parteilos
Steckbrief Katrin Brand
Liebe Kleinostheimer*innen!
seit nun fast 10 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Kleinostheim und es gefällt uns hier sehr gut. Nette Menschen und gute Infrastruktur.
Damit dies so bleibt, will ich im Gemeinderat Impulse einbringen, um Kleinostheim voran zu bringen. Dabei darf der Blick auf die Menschen und die Natur nicht verloren gehen. Das Miteinander zählt.
In meiner beruflichen Zeit am Landratsamt Aschaffenburg als Leiterin der Umweltabteilung und später der Abteilung Kommunales, Verkehr und Ausländerwesen hatte ich bereits mit vielen verschiedenen „gemeindlichen“ Themen zu tun und bin mit der Gremienarbeit vertraut.
Der Hoch- und Straßenbau sowie die damit verbundenen rechtlichen Probleme – Dinge die einer Gemeinde(verwaltung) nicht fremd sind – sind seit Ende 23 mein beruflicher Schwerpunkt als Abteilungsleiterin der Rechtsabteilung am Staatlichen Bauamt Aschaffenburg.
Mir ist ein gutes Miteinander von Gemeindeverwaltung, BürgermeisterIn und Gemeinderat sehr wichtig. Miteinander für Kleinostheim.
Über mich:
Ausbildung: Rechtsanwaltsfachangestellte, Allgemeine Hochschulreife auf dem 2. Bildungsweg (Bayernkolleg), 1. und 2. juristische Staatsexamen, Wirtschaftsjuristin (Univ. Bayreuth),
Berufliche Tätigkeit: Als Beamtin des Freistaats Bayern Leitung der Umweltabteilung und der Abteilung Kommunales, Verkehr und Ausländerwesen (ehemals), Leitung der Rechtsabteilung des Staatlichen Bauamtes Aschaffenburg (aktuell).
Engagement: Obst- und Gartenbauverein (Schriftführerin); Freiwillige Feuerwehr 1878 e.V. Kleinostheim (passiv); St. Laurentiusverein Kleinostheim e.V. (passiv); NaturGarten e.V. (passiv); Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (Familienmitgliedschaft, passiv); Christliche Arbeiter Jugend, Diözese Würzburg (bis Auflösung);
Alter: 43
Familie: verheiratet, ein Kind

Platz 8 – Olav Dornberg
Unternehmer, Dipl. Ing, Kreisrat, 57 Jahre
Steckbrief Olav Dornberg
Liebe Kleinostheimer*innen,
seit 1969, abgesehen von meiner Studienzeit, lebe ich in Kleinostheim. Der Wendepunkt für mein ehrenamtliches Engagement kam 2016, als ich für die Veranstaltung der Unbezahlbar „Mahlzeit“ das Orga-Team leiten durfte. Hier lernte ich unser Dorf und seine Menschen in einer neuen Perspektive kennen und schätzen.
Die Motivation, etwas zu bewegen, kam dann zusätzlich durch die Dokumentation „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“. Der Gedanke, diesen Film in Kleinostheim zu zeigen, entstand spontan im Rahmen des oben erwähnten und unvergesslichen Picknicks für alle („Mahlzeit“). Aus diesem Filmabend entstand die Tomorrow-Gruppe, die viele neue Freundschaften und Ideen für unser Dorf hervorbrachte (Gemeinschaftsgarten, Musikpicnic, Lebensmittelretten,…)
Dieser Prozess zeigt mir immer wieder: Wenn man den Wunsch hat, die Welt ein Stück besser zu machen, kann man ganz einfach im Kleinen anfangen – direkt vor der eigenen Haustür, mit Gemeinschaftssinn, Kreativität und ohne Scheu vor neuen Wegen.
Genau aus diesem Grund möchte ich mich dafür einsetzen, Kleinostheim aktiv im Gemeinderat mitzugestalten.
Durch meine langjährige Erfahrung in verschiedenen Vereinen – sei es als Mitglied oder im Vorstand – liegt mir besonders das Miteinander am Herzen. Denn nur gemeinsam können wir die besten Ideen entwickeln und unser Dorf noch lebenswerter machen.
Ich freue mich darauf, mit euch zusammen unsere Zukunft zu gestalten, denn „die Welt ist voller Lösungen„.
Über mich: Ich bin 57 Jahre alt und verheiratet.
Kernthemen: Artenvielfalt, Tierschutz, Wohnraum schaffen, B8 entlasten, Klimaanpassung, Miteinander, lokale Wirtschaft/Einzelhandel.
Ausbildung: Dipl. Ing. Maschinenbau (TU München) + berufsbegleitend einige Semester BWL an der FernUni in Hagen.
Berufliche Tätigkeit: Geschäftsführer in einer Lebenmittelmanufaktur (Familienbetrieb). Leitung der Bereiche Einkauf, Entwicklung, Qualitätsmanagement, Finanzen.
Engagement: Aktive Mitgliedschaften: Vereinigung Kleinostheimer Gewerbetreibender e. V. „Schaufenster“ (Schriftführer, Homepage, Social Media), BUND Naturschutz OG Kleinostheim (Beisitzer im Vorstand), Vogel- und Naturfreunde e. V. (2. Vorstand), Heimat- und Geschichtsverein (Beisitzer im Vorstand), Obst- und Gartenbauverein (Homepage+Social Media), Unbezahlbar (Homepage). Als Teil der Tomorrow-Gruppe setzte ich mich aktiv für nachhaltige Projekte ein, wie Lebensmittel-Retten, pflanzliches Essen auf Festen und Gemeinschaftsgarten.
Passives Mitgliedschaften: Musikverein Kleinostheim (damals: Trompete), Maiglöckchen, TSG Kleinostheim, Bayerischer Flüchtlingsrat, Animal Rights Watch, Freiwillige Feuerwehr 1878 e.V. Kleinostheim, LBV, Fuß e. V., ADFC AB-MIL, Hospizgruppe AB, Grenzenlos, Lichtblick Seniornehilfe e. V., Bürgerenergie im Landkreis Aschaffenburg e.G..
Politik: Kreisrat, Mitglied Grüne seit 2018, Kandidat für den Kreistag Aschaffenburg Listenplatz 22, Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der bayer. Grünen: Ökologie T.U.N. (Tiere – Umwelt – Natur)
Hobbys: Naturnahes Gärtnern, Igel, Waldspaziergänge, Kochen, Fahrrad fahren, Camping.
Kontakt: olav.dornberg@gruene-kleinostheim.de;

Platz 9 – Nadine Seitz
Lebensmittelchemikerin (M. Sc.), 35 Jahre
Steckbrief Nadine Seitz
Liebe Kleinostheimer*innen!
ich hatte das große Glück, nach dem Abitur und Studium wieder in die Heimat zurückkehren zu können.
Seit 2012 lebe ich nun wieder hier und fühle mich nach wie vor sehr wohl. Kleinostheim ist für mich ein lebendiges Dorf, geprägt von der Nähe zur Natur, einer guten Infrastruktur, verschiedenen Kulturangeboten und einer hohen Lebensqualität. Genau dieses Umfeld möchte ich aktiv mitgestalten.
Der Entschluss, mich politisch zu engagieren, ist vor allem aus dem Blick auf zukünftige Generationen gewachsen. Für mich reicht es nicht mehr aus, nur bei Wahlen mein Kreuz zu setzen oder mich über das Mitteilungsblatt über Entscheidungen zu informieren. Ich möchte aktiv dazu beitragen, dass unser Ort auch in Zukunft offen, lebendig und zukunftsfähig bleibt. Deshalb engagiere ich mich seit 2025 im Grünen Ortsverband.
Meine Schwerpunkte liegen im Einsatz für Demokratie und Toleranz sowie in der Förderung eines konstruktiven und respektvollen Miteinanders. Darüber hinaus ist mir wichtig, dass wir uns den Herausforderungen des Klimawandels stellen – auch ganz konkret vor Ort. Gemeinsam können wir Lösungen entwickeln, unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.
Über mich:
Ausbildung: Abitur in Alzenau, anschließend Studium der Lebensmittelchemie (B. Sc. & M. Sc.) in Würzburg
Berufliche Tätigkeit: Stets Tätigkeiten im Qualitätsbereich, seit 2019 in der Qualitätssicherung bei einem Lebensmittel- und Futtermittelhersteller in der Region
Privates: 35 Jahre, verheiratet, ein Kind
Engagement: Unbezahlbar (passives Mitglied), seit Oktober Beisitzerin des Grünen OV Kleinostheim
Hobbies: Brot backen, Yoga, Lego, Lesen, Fahrrad fahren
Kontakt: nadine.seitz@gruene-kleinostheim.de

Platz 10 – Karsten Melching
Notfallsanitäter, 64 Jahre
Steckbrief Karsten Melching
Liebe Kleinostheimer*innen!
Ich bin davon überzeugt: Im weltoffenen, lebendigen, toleranten und sozialen Kleinostheim brauchen wir noch dringend die grünen Stimmen im Gemeinderat.
Ich freue mich auf das demokratisch motivierte MITeinander Suchen nach den, für die Kleinostheimer*innen bestmöglichen Strategien und Lösungen auf die drängenden Herausforderungen von heute.
Dabei setze ich auf hohe Transparenz während der sach- und lösungsorientierten Diskussionen und Entscheidungsprozesse und, wo möglich, auf eine hohe Bürgerbeteiligung.
Über mich:
Ausbildung: Krankenpfleger und Notfallsanitäter
Berufliche Tätigkeit: Leiter einer Rettungswache und Notfallsanitäter
Engagement: Vormals Elternbeirat im St.-Markus Kiga; situatives Engagement bei Kleinostheimer Festen, „Tomorrow-Gruppe“ unter dem Dach der Umbezahlbar
Politik: Mitglied der Kleinostheimer Grünen
Alter: 64
Kinder: 3 erwachsene Töchter
Kontakt: karsten.melching@gruene-kleinostheim.de

Platz 11 – Doris Vadalá
Geschäftsführerin, Diplom-Kauffrau, 64 Jahre
Steckbrief Doris Vadalá
Liebe Kleinostheimer*innen!
Kleinostheim ist meine Heimatgemeinde, in der ich bis auf einige Jahre schon immer lebe. Wir wollen diesen Ort für die Bewohner*innen aller Altersgruppen unter Berücksichtigung des demographischen Wandels mit den entsprechenden Bedürfnissen gestalten, dazu gehören u.a. Förderung umweltfreundlicher Verkehr, z. B. Ausweisung von Fahrradwegen, Beruhigungszonen/Entschleunigung der Goethestraße. Was mir besonders am Herzen liegt, ist eine verantwortliche und vor allem sichtbare Umweltpolitik der Gemeinde mit Erhaltung der natürlichen Ressourcen selbstverständlich auch im Hinblick auf ein umweltverträgliches Wirtschaftswachstum.
Über mich:
Ausbildung: Banklehre, Diplom-Kauffrau
Berufliche Tätigkeit: Geschäftsführerin
Engagement: Tomorrow Team, Hess. Katzenverein e.V.
Politik: Mitglied Grüne
Alter: 64
Kinder: Zwei erwachsene Töchter

Platz 12 – Tino Fleckenstein
Sachbearbeiter, 56 Jahre
Steckbrief Tino Fleckenstein
Über mich: Ich bin 56 Jahre alt und verheiratet, einen Sohn 20 Jahre.
Kernthemen: Mobilität/Verkehrswende, Digitalisierung, Klimaschutz
Ausbildung: Bürokaufmann, Studium Volkswirtschaftslehre (ohne Abschluss).
Berufliche Tätigkeit: Sachbearbeiter im ÖPNV. Projektleitung/-Beteiligung in mehreren digitalen Projekten u.a. Fairtiq-Handyticket. Mitarbeit in einer Herstellerprojektgruppe Weiterentwicklung Bordrechnersysteme. Koordination Tarif und Vertrieb in der VAB (Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain), Betreuung Abrechnungsprozesse Deutschlandticket in der VAB
Engagement: ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. (Vorsitzender und Vertreter des ADFC im Fahrradforum der Stadt Aschaffenburg), ADFC Ortsgruppe Kleinostheim (Sprecher), Tourenleiter im ADFC, Verkehrsclub Deutschland VCD Aschaffenburg-Miltenberg e.V. (Kassenprüfer). Durchführung verschiedener Raddemos und Aktionen u.a. die Raddemo über die B 8 von Aschaffenburg nach Kleinostheim.
Wichtig, ist dass wir Mobilität für alle ermöglichen, und die findet eben nicht nur mit dem Auto statt. Mehr Menschen als gedacht haben keine Möglichkeit mit dem Auto zu fahren. Kleinostheim steht hier gerade am Anfang eines langen Weges mit zahlreichen Projekten wie der Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplanes, dem möglichen Ausbau der Bahninfrastruktur und der Umsetzung des Radschnellweges Aschaffenburg-Hanau. Auch auf einen zukünftigen Nahverkehrsplan muss konstruktiv eingewirkt werden. In den Mobilitätsthemen bin ich seit Jahren beteiligt und möchte mich hierbei für Kleinostheim einbringen.
Ich bin multimodal unterwegs, habe Zugriff auf Auto, Fahrrad, Deutschlandticket (der Bahnhof ist ja vor der Haustür) und wenn es darauf ankommt leihe ich den E-Scooter vom Sohn oder ein Fahrzeug vom Carsharing des VCD.
Mitgliedschaften (passiv):
BUND Naturschutz, Heimat- und Geschichtsverein, Obst- und Gartenbauverein , Unbezahlbar, Partnerschaftsverein Kleinostheim-Bassens, Gesta e.V. Aschaffenburg, TAZ Genossenschaft, Fördermitglied Greenpeace, Bürgerenergie im Landkreis Aschaffenburg e.G.
Politik: Mitglied Grüne seit 2017, Kandidat für den Gemeinderat Kleinostheim, Platz 12; Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bauen und Verkehr der bayer. Grünen
Kontakt: fleckensteintino@gmail.com

Platz 13 – Jutta Diehl
Syndikus-Anwältin, 60 Jahre
Steckbrief Jutta Diehl
Liebe Kleinostheimer*innen,
Kleinostheim ist seit 16 Jahren meine Wahlheimat. Weil ich mich hier sehr wohl fühle und herzlich aufgenommen wurde, möchte ich den Menschen etwas zurückgeben: mein Engagement für ein lebenswertes Kleinostheim.
Seit zwei Jahren bin ich Mitglied der GRÜNEN Kleinostheim und seit sieben Jahren Mitglied des Kirchenvorstands der evangelischen Kirchengemeinde. Für den Klimaschutz oder – christlich ausgedrückt – für die Bewahrung der Schöpfung engagiere ich mich seit meiner Jugend. Besonders am Herzen liegt mir die faire Verteilung von Ressourcen, Möglichkeiten und Lebensqualität zwischen den verschiedenen Generationen unserer Gesellschaft und zwischen den Menschen weltweit. Auch wenn dafür die entscheidenden Weichen in Berlin und auf internationaler Ebene gestellt werden müssen, bin ich davon überzeugt, dass jede und jeder Einzelne vor Ort dazu beitragen kann. Auch in Kleinostheim können wir gemeinsam daran arbeiten, unseren Kindern und Enkeln eine intakte Umwelt, einen lebenswerten Ort und eine demokratische, friedliche Gesellschaft zu hinterlassen. Und wir können ihnen vorleben, dass aktives Handeln tatsächlich etwas bewirken kann.
Über mich:
Geboren bin ich in Kaiserslautern. Nach meinem Jura- und Journalismusstudium war ich fast dreißig Jahre lang als Rechtsanwältin in Kaiserslautern und Aschaffenburg und einige Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit in Frankfurt tätig. Seit drei Jahren bin ich Justiziarin und Syndikusanwältin an der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Meine drei Kinder (ein Sohn, ein Ziehsohn und eine Ziehtochter) sind erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Das lässt mir nun genug Zeit für die politische und kirchliche Arbeit und für meine Hobbies.

Platz 14 – Benjamin Brand („Benni“)
Angestellter, 42 Jahre
Steckbrief Benjamin Brand
Hi, ich bin Benjamin und wohne mit meiner Familie seit 2016 in Kleinostheim.
Mein Thema sind die Energiewende bzw. die damit verbundene Sektorenkopplung. Hier kann man sowohl finanziell, sowie auch beim CO2-Ausstoß sparen.
Das müssen zielstrebig, schnell, aber gut durchdacht angehen und nicht erst in „ein paar Jahren“. Das Schulden wir der jungen Generation, also unseren Kindern oder Enkeln. Diese können noch nicht wählen, müssen aber mit den Konsequenzen aus unserem jetzigen (Nicht-)Handeln leben. Hierfür braucht es die Grünen wieder im Kleinostheimer Gemeinderat: eine Partei, die solche Fragen nicht als Modethema sieht und die Sache ganzheitlich betrachtet und angeht.
Über mich:
Ausbildung: Chemielaborant
Berufliche Tätigkeit: Angestellter
Engagement: Ehrenamtlicher Vorstand der Bürgerenergie im Landkreis Aschaffenburg e.G., Mitgliedschaft bei Christlicher Arbeiterjugend (CAJ) (bis Auflösung), Freiwillige Feuerwehr 1878 e.V. Kleinostheim (passiv); Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.
Alter: 43 Jahre, verheiratet, ein Kind
Kontakt: benjamin.brand@gruene-kleinostheim.de

Platz 15 – Kristine Kaiser („Tine“)
Diplom-Kauffrau, 57 Jahre
Steckbrief Kristine Kaiser
vor einigen Jahren bin ich wieder in meinen Heimatort zurückgekehrt.
Seitdem liegt es mir am Herzen, dass Kleinostheim für alle Generationen ein guter und lebendiger Ort bleibt.
Gelebte Gemeinschaft, Sicherheit für Kinder, Radfahrer und Fußgänger sowie eine durchdachte Infrastruktur liegen mir besonders am Herzen.
Durch meine berufliche Erfahrung beschäftige ich mich zudem intensiv mit wirtschaftlichen und ökologischen Fragestellungen. Diese Perspektiven bringe ich gern in die lokale Diskussion ein – vor allem bei Themen rund um Umwelt, Verkehr und einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln.
Ich freue mich darauf, Kleinostheim auch 2026 weiter aktiv mitzugestalten und meinen Beitrag für eine positive Entwicklung unseres Ortes zu leisten.
Über mich:
Ausbildung: Diplom-Kauffrau
Berufliche Tätigkeit: Geschäftsleitung
Engagement: Rotary-Club Alzenau (verantwortlich für das Entenrennen in Alzenau), Unbezahlbar Kleinostheim
Politik: Mitglied der Kleinostheimer Grünen, Kandidatin für den Gemeinderat
Alter: 57 Jahre Kinder, 2 Jungs im Alter von 23 und 26 Jahren
Kontakt: tine.kaiser@t-online.de

Platz 16 – Udo Peters
Unternehmensberater, 58 Jahre
Steckbrief Udo Peters
Liebe Kleinostheimer*innen!
„Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es ist nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt!“
Damit beginnt man am besten vor der eigenen Haustüre!
Seit über acht Jahren ist Kleinostheim mein Zuhause. Hier lebe ich gemeinsam mit meiner Frau und unseren zwei Katzen – und fühle mich rundum angekommen.
Warum ich mich im Gemeinderat engagieren möchte?
Weil mir Mitgestaltung und Transparenz auf der lokalen Ebene besonders am Herzen liegen. Politikverdrossenheit ist vielerorts spürbar, und gerade die Gemeinde bietet die größte Chance, das Vertrauen in politische Arbeit positiv zu beeinflussen.
Hier findet unser Alltag statt – hier werden Entscheidungen getroffen, die direkt sichtbar werden. Und genau deshalb möchte ich meinen Beitrag leisten.
Über mich:
Ausbildung: Industriekaufmann mit anschließendem BWL-Studium, Business Coach
Berufliche Tätigkeit: Langjähriger Vertriebsdirektor und Geschäftsführer bei Markentunternehmen. Seit 2018 Personal- und Unternehmensberater in Kleinostheim.
Privates: 59 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, 2 dazu gewonnene Kinder, 3 Enkelkinder
Engagement: Rotary Club Alzenau, Golfclub Aschaffenburg
Hobbies: Fitness, Golf, spannende Menschen
Kontakt: udo.peters@peters-partner.eu

Platz 17 – Judith Krebs
medizinische Fachangestellte, 59 Jahre
Steckbrief Judith Krebs
Ich setzte mich dafür ein, dass bei Entscheidungen auf kommunaler Ebene Umwelt- und Klimaschutz konsequent mitgedacht werden. Für eine lebenswerte und zukunftsfähige gemeinde, bei der das „Miteinander“ im Vordergrund steht.
Engagement: Beisitzerin Vorstand im BUND Naturschutz Ortsgruppe Kleinostheim

Platz 18 – Stefan Wälde
Abteilungsleiter Geschäftsentwicklung, 55 Jahre, parteilos
Steckbrief Stefan Wälde
Aufgewachsen an der Grenze zu Frankreich, in Kehl am Rhein.
Bauingenieurwesen in Karlsruhe studiert und im Bereich historische Bauwerke gearbeitet. Computertechnologie mit Anwendungen im Bauwesen verknüpft und daran anschließend in der Finanzbranche, im Bereich elektronischer Datenaustausch und digitale Bezahlmethoden, meinen beruflichen Werdegang fortgesetzt.
Damit verbunden hat sich auch mein Lebensmittelpunkt mehrfach verschoben und so bin ich im Jahr 2002 mit meiner Frau und unserem ersten Kind in Kleinostheim wohnhaft geworden.
Ein Ort, den wir sehr schätzen und gerne erleben, in dem wir viele Freunde gewonnen und interessante Menschen kennengelernt haben – über den Kindergarten, den Sport, die verschiedenen Feste oder einfach nur beim Einkaufen vor Ort oder durch persönliches Engagement.
Kleinostheim, dieser Ort mit seinen vielen Einwohnern und unterschiedlichen Unternehmen, seiner Lage und bestehender Infrastruktur könnte sich noch positiver entwickeln. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, mich als parteiloser Kandidat auf der Liste der Grünen in Kleinostheim für den Gemeinderat aufstellen zu lassen.
Warum bei den Grünen? Weil ich die lokalen Mitglieder in Ihrem Denken, als überparteilich, zukunftsorientiert und sich für die Gemeinschaft und den Ort einsetzend wahrnehme – Eigenschaften, welche für mich und auch hoffentlich zukünftige Generationen von Bedeutung sind.
Ich bin Jahrgang 1970, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern, spiele sehr gerne Tennis im Verein und entdecke immer wieder neues in der Main-Spessart Region.
Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Daniel Günther (CDU) und Hendrik Wüst (CDU) sind für mich kompromissbereite Politiker, deren Perspektiven und Sichtweisen ich in vielen Bereichen teile.
Als Bundeskanzler würde ich mir eine Persönlichkeit mit dem Format und dem Charisma eines Helmut Schmidt (SPD, leider verstorben) wünschen.

Platz 19 – Anna Ziemann
Hebamme, 34 Jahre, parteilos
Steckbrief Anna Ziemann
Liebe Kleinostheimer*innen!
In Kleinostheim aufgewachsen, hat es mich, nach meinem Studium und der ersten Berufserfahrung in anderen Städten, vor fast acht Jahren bewusst in meine Heimat zurückgezogen. Hier, in unserer vielfältigen, lebendigen und weltoffenen Gemeinde, fühlen sich meine Familie und ich sehr wohl. Deshalb möchte ich mich nun aktiv für die Zukunft Kleinostheims einsetzen und dazu beitragen, dass unser Ort auch für kommende Generationen attraktiv bleibt. Besonders wichtig sind mir dabei eine transparente Verwaltung sowie ein konstruktives Miteinander, um gemeinsam die besten Lösungen für Kleinostheim zu finden. Diese sollen unsere hohe Lebensqualität vor Ort ressourcenorientiert sichern und weiter verbessern. Mit meiner Kandidatur bei den Grünen möchte ich dazu beitragen, dass Kleinostheim nachhaltig und zukunftsorientiert gestaltet wird.
Über mich:
Ausbildung: Studium Ökotrophologie (B.Sc.) & „Health Food Innovation Management“ (M.Sc.), Hebamme
Berufliche Tätigkeit: Hebamme
Engagement: ehemals Elternbeirat Kita St. Markus, Klassenelternsprecher, Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim (Fördermitglied)
Politik: parteilos
Alter: 34
Familie: verheiratet, 2 Kinder
Kontakt: anna-ziemann@gmx.de

Platz 20 – Michael Seitz
Aufzugsmonteur, 42 Jahre
Steckbrief Michael Seitz
Liebe Kleinostheimer*innen!
als ich mich 2015 der Liebe wegen aus einem beschaulichen Dorf nähe Stuttgart zu einem Umzug nach Kleinostheim entschlossen habe, wusste ich nicht genau, auf was ich mich eingelassen hatte. Nach inzwischen zehn Jahren kann ich voller Überzeugung sagen, dass es genau die richtige Entscheidung war und Kleinostheim zu meiner neuen Heimat wurde.
Mein Bestreben ist es, den wirtschaftlichen Erfolg im Ort zu erhalten, gleichzeitig Umwelt- und Sozialpolitik nicht aus dem Blick zu verlieren und gemeinsam über alle Parteien hinweg das Beste für ganz Kleinostheim zu erreichen.
Über mich:
Ausbildung: Energieelektroniker
Berufliche Tätigkeit: Aufzugsmonteur
Politik: Mitglied der Kleinostheimer Grünen
Alter: 42
Kinder: verheiratet, ein Kind

Hallo zusammen,
vor 22 Jahren hat mich die Liebe nach Kleinostheim gelockt und ich muss zugeben, dass ich mich von Anfang an in meiner neuen Heimat sehr wohl gefühlt habe und es immer noch tue.
In der Zwischenzeit bin ich Mama von einem inzwischen fast 18-jährigen Sohn geworden. Wir durften die Vorzüge einer Kinderkrippe, eines Kindergartens und der Mittagsbetreuung genießen. Das ist sehr viel Wert, wenn beide Elternteile Vollzeit arbeiten gehen. Ich bin ausgebildete Intensivschwester und habe viele Jahre am Klinikum Aschaffenburg auf der medizinischen Intensivstation gearbeitet. Während dieser Zeit absolvierte ich nebenbei ein Studium zur Dipl.- Betriebswirtin in Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Nicht nur die Familie war dabei als Unterstützung sehr hilfreich, sondern auch die Kinderkrippe vor Ort. Nach vielen Jahren im Medizincontrolling entschloss ich mich, in den Sozialdienst ins beschauliche Seligenstadt zu wechseln.
Aufgrund meines beruflichen Hintergrunds liegen mir Gesundheits- und Sozialthemen besonders am Herzen.
Auch das Vereinswesen, welches in Kleinostheim breit aufgestellt ist, betrachte ich für Familien als wichtig. Aus eigener Erfahrung als engagierte „Handballmama“ bei der HSG Kahl/Kleinostheim kann ich sagen, dass sich der Sport im Verein positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirken kann. Manchmal wird der Verein sogar zu einer zweiten „Familie“.
Was es über mich noch zu berichten gibt? Als Kind deutsch-iranischer Eltern bin ich auch sehr am weltpolitischen Geschehen interessiert.
Warum ich bei den Grünen als Ersatzkanditatin auf der Liste gelandet bin? Weil man nichts ändern kann, wenn man nur meckert. Ob Klima, Familie oder auch kommunale Themen: jeder kann einen kleinen Beitrag leisten.

Ich bin 71 Jahre alt, verheiratet, habe 2 Kinder und 2 Enkelkinder. Aufgewachsen bin ich in Seesen (Harz), in Braunschweig habe ich mein Abitur gemacht. In Marburg studiert, meine Frau kennengelernt und dort geheiratet. Seit 1989 leben wir in Aschaffenburg, seit 1996 sind wir auch in Kleinostheim verwurzelt. Meine Rentnerzeit verbraucht die Familie, die Imkerei und das Handwerk – konkret das Tischlern sowie Schlossern und ganz neu: das Drechseln.
Ausbildung:
Studium der Volkswirtschaft mit den Schwerpunkten Entwicklungstheorie und Finanzmärkte sowie Informationstechnologie. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bankbetriebswirtschaft. Promoviert über die Mikrofinanzierung kleinbäuerlicher Betriebe in Entwicklungsländern.
Berufliche Tätigkeit:
Modellierung, Bewertung und Digitalisierung von Finanzprodukten. Nach Festanstellungen in Banken und Beratungsunternehmen gründete ich 1996 die Beratungsfirma „Dr. Siegert & Partner“ in Kleinostheim. Zudem habe ich die Qualifikation zertifizierter Eurex Börsenhändler und Eurex Anlageberater sowie Riskmanager (GARP und PRMIA).
Engagement:
Neben der Imkerei bin ich überzeugter Fahrradfahrer – nicht nur der Umwelt wegen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen. Zu letzteren tragen auch meine Trainingszeiten der TSG/Master im Vitamar bei. So ergeben sich aktive Mitgliedschaften in den folgenden Vereinen: Imkerverein, Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club, TSG Schwimmen und Spessartbund.
Politik:
Bedingt durch meine Ausbildung und Erfahrungen mit Märkten, bin ich an der Entwicklung einer marktwirtschaftlichen Umweltpolitik interessiert, was sich in der Mitgliedschaft in „Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft“ widerspiegelt – aber auch als Mitglied in der „Bürgerenergie Landkreis Aschaffenburg eG“. Sympathisant der „Grünen“ bin ich seit Anfang der 80er Jahre; ich bin parteilos.
Kontakt: Siegert.Helmut@web.de
Kleinostheimer GRÜNE für den Kreistag
Am 8. März wird auch der Kreistag neu gewählt. Leider wurden bei er letzten Wahl nur 2 Kleinostheimer Kandidaten gewählt: Neben Dennis Neßwald (FW) hat auch Olav Dornberg (GRÜNE) einen Sitz im Kreistag.
Andere Gemeinden wählen intensiver die Kandidat*innen aus ihrer eigenen Gemeinde, sodass die meisten Gemeiden besser im Kreistag vertreten sind als unsere.

Aus Kleinostheim kandidieren für den Kreistag :

Liebe Kleinostheimer*innen,
seit 1969, abgesehen von meiner Studienzeit, lebe ich in Kleinostheim. Der Wendepunkt für mein ehrenamtliches Engagement kam 2016, als ich für die Veranstaltung der Unbezahlbar „Mahlzeit“ das Orga-Team leiten durfte. Hier lernte ich unser Dorf und seine Menschen in einer neuen Perspektive kennen und schätzen.
Die Motivation, etwas zu bewegen, kam dann zusätzlich durch die Dokumentation „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“. Der Gedanke, diesen Film in Kleinostheim zu zeigen, entstand spontan im Rahmen des oben erwähnten und unvergesslichen Picknicks für alle („Mahlzeit“). Aus diesem Filmabend entstand die Tomorrow-Gruppe, die viele neue Freundschaften und Ideen für unser Dorf hervorbrachte (Gemeinschaftsgarten, Musikpicnic, Lebensmittelretten,…)
Dieser Prozess zeigt mir immer wieder: Wenn man den Wunsch hat, die Welt ein Stück besser zu machen, kann man ganz einfach im Kleinen anfangen – direkt vor der eigenen Haustür, mit Gemeinschaftssinn, Kreativität und ohne Scheu vor neuen Wegen.
Genau aus diesem Grund möchte ich mich dafür einsetzen, Kleinostheim aktiv im Gemeinderat mitzugestalten.
Durch meine langjährige Erfahrung in verschiedenen Vereinen – sei es als Mitglied oder im Vorstand – liegt mir besonders das Miteinander am Herzen. Denn nur gemeinsam können wir die besten Ideen entwickeln und unser Dorf noch lebenswerter machen.
Ich freue mich darauf, mit euch zusammen unsere Zukunft zu gestalten, denn „die Welt ist voller Lösungen„.
Über mich: Ich bin 57 Jahre alt und verheiratet.
Kernthemen: Artenvielfalt, Tierschutz, Wohnraum schaffen, B8 entlasten, Klimaanpassung, Miteinander, lokale Wirtschaft/Einzelhandel.
Ausbildung: Dipl. Ing. Maschinenbau (TU München) + berufsbegleitend einige Semester BWL an der FernUni in Hagen.
Berufliche Tätigkeit: Geschäftsführer in einer Lebenmittelmanufaktur (Familienbetrieb). Leitung der Bereiche Einkauf, Entwicklung, Qualitätsmanagement, Finanzen.
Engagement: Aktive Mitgliedschaften: Vereinigung Kleinostheimer Gewerbetreibender e. V. „Schaufenster“ (Schriftführer, Homepage, Social Media), BUND Naturschutz OG Kleinostheim (Beisitzer im Vorstand), Vogel- und Naturfreunde e. V. (2. Vorstand), Heimat- und Geschichtsverein (Beisitzer im Vorstand), Obst- und Gartenbauverein (Homepage+Social Media), Unbezahlbar (Homepage). Als Teil der Tomorrow-Gruppe setzte ich mich aktiv für nachhaltige Projekte ein, wie Lebensmittel-Retten, pflanzliches Essen auf Festen und Gemeinschaftsgarten.
Passives Mitgliedschaften: Musikverein Kleinostheim (damals: Trompete), Maiglöckchen, TSG Kleinostheim, Bayerischer Flüchtlingsrat, Animal Rights Watch, Freiwillige Feuerwehr 1878 e.V. Kleinostheim, LBV, Fuß e. V., ADFC AB-MIL, Hospizgruppe AB, Grenzenlos, Lichtblick Seniornehilfe e. V., Bürgerenergie im Landkreis Aschaffenburg e.G..
Politik: Kreisrat, Mitglied Grüne seit 2018, Kandidat für den Kreistag Aschaffenburg Listenplatz 22, Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der bayer. Grünen: Ökologie T.U.N. (Tiere – Umwelt – Natur)
Hobbys: Naturnahes Gärtnern, Igel, Waldspaziergänge, Kochen, Fahrrad fahren, Camping.
Kontakt: olav.dornberg@gruene-kleinostheim.de;

Liebe Kleinostheimer*innen!
seit einigen Jahren ändere ich mein Leben Stück für Stück hin zu mehr Achtsamkeit gegenüber mir, meinen Mitmenschen und unserem Planeten. Mein nun geringer CO2 – Fußabdruck und bewusster regionaler Konsum gibt mir ein richtig gutes Gefühl.
Kleinostheim muss zukunftsfähig werden! Dabei ist die Mobilität mein Schwerpunkt. Insbesondere Kinder und ältere Menschen müssen sich sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Ort bewegen können! Radfahrende dürfen keine Angst im Verkehr haben müssen! Bürger*innen, die nicht auf ein Auto angewiesen sein wollen oder können, müssen wir Alternativen anbieten.
Dafür werde ich mich unter Anderem weiterhin engagieren.
Über mich: Vor zwei Jahren führte mich mein Lebensweg bzw. die Liebe an den Untermain. Kleinostheim ist ein lebenswerter Ort mit aktiven Menschen und viel Natur zwischen Main und Spessart. Ich wurde hier herzlich aufgenommen und fühle mich sehr wohl.
Ausbildung: Fahrdienstleiter & Projektmanagement Ökonom (VWA)
Berufliche Tätigkeit: IT-Operations Engineer
Engagement: 2. Sprecher ADFC Kleinostheim
Politik: Bündnis90/Grüne seit 2018 & 1 Jahr Stadtverordneter in Groß-Gerau
Kandidat für den Kreistag Aschaffenburg Platz 38
Alter: 51
Familie: verheiratet, 2 Kinder (20 & 15)
Kontakt: jan.klaumuenzner@gruene-kleinostheim.de

Liebe Kleinostheimer*innen!
seit meiner Kindheit lebe ich (mit Unterbrechungen) in Kleinostheim. Nach einem langen, intensiven Berufsleben möchte ich mich nun mehr für den Ort, seine Menschen und die lokalen Themen, die sie bewegen, engagieren.
Zwar wird Wichtiges für unser Leben von der Politik in Berlin, vielleicht auch in München entschieden. Aber ich bin überzeugt, dass unser Wohlsein, unsere Zufriedenheit (auch mit dem gesamten politischen System) in unserer lokalen Gemeinschaft, in unserem Zusammenleben ‚vor Ort‘ geprägt wird.
Kleinostheim hat mit seiner überschaubaren Größe, seiner Lage, seiner Struktur so viel Potential, seinen Bürgern ein gutes Leben zu bieten! Und dies gilt es zu bewahren und weiter zu entwickeln!
Deshalb möchte ich mich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass sich Entscheidungen stärker an den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen ausrichten und mich für dauerhaft stabile Finanzen engagieren – für eine gute Zukunft Kleinostheims.
Meine Ausbildung: Luftverkehrskaufmann, später berufsbegleitend ein Master
Berufliche Tätigkeit: Fast 40 Jahre bei der Lufthansa in verschiedensten Managementpositionen, aktuell selbständiger Berater und Pensionär.
Div. Engagements in der evangelischen Kirche
Politik: Der heiße, trockene, endlose Sommer 2018 hat mich aufgerüttelt: Der Klimawandel ist real und er ist da. Dies hat mich überzeugt, dass nun gehandelt werden muss und hat mich unter anderem dazu gebracht, bei den Grünen einzutreten. Für mich hat auch große Bedeutung, dass die Grünen entschieden gegen die erstarkende Rechte auftreten – eine Rechte, die keine einzige Lösung für die drängenden Probleme bietet, nur Hass und Demokratiefeindlichkeit.
Kandidat für den Kreistag Aschaffenburg Platz 58.
Alter: 63
Familie: verheiratet, zwei Söhne, zwei Enkel
Kontakt: daniel.mugler@gruene-kleinostheim.de

Liebe Kleinostheimer*innen,
Kleinostheim ist seit 17 Jahren mein Zuhause – ein Ort, der mir ans Herz gewachsen ist und an dem ich mitgestalten möchte. Ich möchte dazu beitragen, dass wir unsere Zukunft gemeinsam gestalten: offen, mutig und mit Herz.
Ich bin davon überzeugt, dass große Veränderungen im Kleinen beginnen. Für ein lebendiges und zukunftsfähiges Kleinostheim möchte ich weiterhin grüne Politik vor Ort aktiv machen.
Meine Kernthemen sind: Natur- und Umweltschutz, nachhaltige Ortsentwicklung, Teilhabe für Alle, Tierschutz, gesunde Ernährung und ein respektvolles Miteinander.
Über mich: ich bin 56 Jahre alt und verheiratet
Ausbildung: Betriebswirtin, Ernährungsberaterin, Gewürzsommeliere
Engagement:
• UNBEZAHLBAR (1. Vorsitzende)
• Mitglied der Tomorrow-Gruppe (veganes Essen auf Festen, Lebensmittel retten, Musik-Picknick),
• Bund Naturschutz Ortsgruppe Kleinostheim
• Passive bzw. unterstützende Mitgliedschaften: LBV (Landesbund für Vogelschutz), Obst- und Gartenbauverein Kleinostheim, TSG Kleinostheim, ProVeg International
Politik:
• Seit 2018 Mitglied der Grünen
• Seit 2020 Mitglied im Gemeinderat Kleinostheim
• Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss
• Behindertenbeauftragte
• Gemeinderatskandidatin 2026 – Platz 3
• Kreistagskandidatin 2026 – Platz 67
Was ich mir wünsche: Ich wünsche mir mehr Umweltbewusstsein, weniger Verschwendung und ein tieferes Verständnis dafür, wie unser Handeln die Umwelt beeinflusst – direkt vor unserer Haustür.
Ich wünsche mir mehr Gerechtigkeit, ein Ende der Massentierhaltung und mehr Respekt für die Natur, die unsere Lebensgrundlage ist.
Ausbildung: Betriebswirtin, Ernährungsberaterin, Gewürzsommelière
Berufliche Tätigkeit: Controllerin, Gewürzberatung-/Entwicklung
Hobbys: Naturnahes Gärtnern, Wildtierschutz/Igelschutz, Waldspaziergänge, Kochen, Fahrrad fahren, Camping
Kontakt: sabine.dornberg@gruene-kleinostheim.de
Programm für Kleinostheim
Wahlprogramm der Grünen für die Gemeinderatswahl in Kleinostheim 03/2026

Wir verstehen Heimat nicht nur als attraktiven Wohnort in einer gesunden, grünen Umgebung, sondern auch als Gemeinschaft, an der jede und jeder unabhängig von Herkunft oder Hintergrund teilhaben kann, die niemanden ausschließt und Vielfalt begrüßt.
Seit sechs Jahren sind wir Grünen mit drei Mitgliedern als Fraktion im Gemeinderat aktiv und werden mit unseren Berichten aus den Gremien auch außerhalb wahrgenommen. Damit haben wir mehr öffentliches Interesse an der Arbeit des Gemeinderats geweckt.
In dieser Zeit haben wir – oft gemeinsam mit anderen Fraktionen – einiges erreicht, bewegt und angestoßen: von der Schaffung einer Stelle eines Klimaschutzmanagers und der Aufstellung eines Gedenksteins für die Opfer der Naziherrschaft über den Beschluss, das Freizeitbad Vitamar zu sanieren und nicht neu zu bauen, bis hin zur Einrichtung einer Bürgerfragestunde. Daneben haben wir der Natur eine Stimme gegeben, indem wir uns für den Erhalt einzelner Bäume eingesetzt haben, für Blühwiesen und mehr Entsiegelung. Für mehr Wohnraum, zur Verkehrsberuhigung der B 8 und im Ort haben wir Vorschläge und Anträge eingebracht.
Wir möchten auch weiter die Zukunft von Kleinostheim aktiv mitgestalten und uns für die Themen Natur- und Umweltschutz, Klimaanpassung, Energiewende, Mobilität, Wohnen, Generationengerechtigkeit und Demokratie einsetzen – immer im intensiven und lebendigen Dialog mit den Kleinostheimer Bürgerinnen und Bürgern.
Wir möchten, dass Kleinostheim ein Ort mit Lebensqualität bleibt.
Wir möchten unsere Heimat bewahren und zukunftsfähig gestalten – für Sie, für uns, für unsere Kinder.
Unsere 9 Punkte für Kleinostheim:
1. Gemeinschaft stärken
Mit einer lebendigen Ortsmitte, mit mehr Grün, mehr Begegnungsorten und einer starken Vereinslandschaft möchten wir das Miteinander unterstützen und dafür sorgen, dass alle Menschen am Gemeinschaftsleben teilhaben können und sich in Kleinostheim wohl fühlen.
Unsere Ziele und Ideen für Kleinostheim:
- Dorfmitte beleben: Die Ortsmitte soll wieder das Herz Kleinostheims werden. Dafür möchten wir die aktuell stark auf den Autoverkehr ausgerichtete Goethestraße neu strukturieren und mehr Aufenthaltsqualität in einer attraktiven, lebendigen Ortsmitte schaffen.
- Vereinslandschaft stärken: Die Vielfalt unserer Vereine wollen wir erhalten und aktiv fördern.
- Ehrenamt unterstützen: Durch professionelle Beratung – etwa für die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher – möchten wir das Ehrenamt weiter stärken.
- Mehr Grün im Ort: Vor allem im Ortskern wünschen wir uns mehr Begrünung. Private und öffentliche Flächen sollen grüner werden: mehr Bäume und Wohlfühlorte, weniger versiegelte Beton- und Asphaltflächen. Freiräume, Treffpunkte und Grünflächen sind entscheidend für Wohnzufriedenheit und Lebensqualität.
- Begegnungsorte schaffen: Wir setzen uns dafür ein, zusätzliche Orte der Begegnung für alle Generationen zu schaffen, sowie den Wochenmarkt zu erhalten und durch mehr (regionale) Angebote zu erweitern.
- Mitmachen ermöglichen: Wir regen an, dass die Gemeinde Vereinsbeiträge für bedürftige Familien übernimmt oder teilweise finanziert
2. Mobilität neu denken
Wir wollen weniger Verkehrslärm, mehr Sicherheit und Mobilität auch ohne eigenes Auto attraktiv machen. Mit Tempo 30, mit einem attraktiven Radwegenetz, mit Barrierefreiheit und mit einem starken Nahverkehr wird Kleinostheim lebenswerter. Auch Kinder kommen wieder sicher und selbstständig zur Schule – ohne Elterntaxi-Chaos.
Unsere Ideen und Ziele für Kleinostheim:
- Tempo 30 jetzt: Wir fordern, den neuen Verkehrsentwicklungsplan zügig umzusetzen.
- B8 entlasten: Wir fordern, dass die jahrelangen Bemühungen endlich Früchte tragen – Schwerlastverkehr raus, Lärm runter, Sicherheit rein.
- Industrie und Gewerbe klug anbinden: Wir haben den Anspruch, bei allen Planungen den ÖPNV- und Rad-Anschluss mitzudenken.
- Schulstraßenkonzept testen: Wir möchten ein Modellprojekt für weniger Elterntaxis und mehr Sicherheit anregen.
- Mehr Kontrollen: Wir fordern regelmäßige Prüfungen in Tempo-30-Zonen und von Gehwegen und Kreuzungen, um Falschparker zu verhindern.
- Große Projekte mitgestalten: Wir werden den Bau des Radschnellwegs Aschaffenburg-Hanau und den Schienenausbau begleiten und dabei die Interessen der Bürger*innen betreffend Lärmschutz und Mobilität einbringen.
- Radwege ausbauen – aber richtig: Wir setzen auf ein lückenloses Radwegenetz – besonders entlang der Routen aus dem Kreis-Radverkehrskonzept. Unser Ziel: Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen Bayern (AGFK), um von Expertenwissen und Förderung für fahrradfreundliche Projekte zu profitieren.
- Barrierefreiheit schaffen: Jeder zu sanierende Fußweg soll möglichst breit, eben und rollstuhlgerecht sein (dort wo es möglich ist) – damit Rollatoren, Kinderwagen und Rollstühle problemlos durchkommen.
- Wege zum Wohlfühlen: Fußgänger*innen brauchen sichere, grüne Wege, vernetzte Grünflächen, kurze Verbindungen und Sitzgelegenheiten. So wird Spazierengehen und Einkaufen zum Vergnügen.
- Fahrradparken überall ermöglichen: Zu einer guten Radinfrastruktur gehören auch sichere und zeitgemäße Abstellplätze. Wir fordern mehr Fahrradabstellplätze an allen wichtigen Zielen, auch in der Goethestraße.
- Bus und Bahn stärken: Wir werden Einfluss auf die künftige Ausgestaltung des ÖPNV nehmen. Wir kämpfen für attraktive, bezahlbare Tarife und die Weiterentwicklung des „Auf Achse“-Tickets. Die Gemeinde soll sich auf Kreisebene für mehr Verbindungen und bessere Taktungen einsetzen – damit Öffentlicher Nahverkehr die erste Wahl wird.
- Mobilitätsstation ausbauen: An unserem Bahnhof sollte wieder eine Buslinie halten und die Aufenthaltsqualität verbessert werden.
- CarSharing einführen: Individuell mobil, einfach und günstig auch ohne eigenes Auto. Wir wollen ein Carsharing-Angebot in Kooperation z.B. mit dem VCD Aschaffenburg aufbauen und so Anreize schaffen, auf Zweit- oder Drittwagen zu verzichten.
3. Wohnraum schaffen
Wohnraum wird immer knapper und teurer, auch in Kleinostheim. Das möchten wir ändern! Wir möchten Leerstand und Baulücken nutzbar machen, Parkplatzvorschriften flexibler gestalten und mehr Wohnraum für alle ermöglichen. Unsere Senior*innen brauchen ergänzend zum bestehenden Angebot ein Pflegeheim in Kleinostheim.
Unsere Ideen und Ziele für Kleinostheim:
- Neue Wohnkonzepte fördern: Wir möchten neue Wohnkonzepte zulassen und fördern (Minihäuser, Mehrgenerationenhäuser). Die Gemeinde soll sich im Landkreis dafür einsetzen, solche Häuser zu genehmigen und die Möglichkeit von (modularen, mobilen) Mini-Häusern in Bebauungspläne aufnehmen (Beispiel LK Miltenberg).
- Flächen effizient nutzen: Wir fordern, bei der Bebauung darauf zu achten, Flächen effizient zu nutzen und zu schonen. Mehrgeschossige Bauten sind flächensparender als eingeschossige Gebäude.
- Altbauten sanieren: Wir wollen Anreize schaffen, Altbauten zu sanieren und zu renovieren. Das spart Ressourcen und Kosten.
- Grundstücke bebauen: Wir setzen uns dafür ein, finanzielle Anreize zu schaffen, Grundstücke zu bebauen oder zu verpachten.
- Leerstand vermeiden: Wir fordern, Bürger*innen bei der Vermietung ihrer leerstehenden Wohnungen zu unterstützen („Viernheimer Modell“).
- Baulücken schließen: Unser Ziel ist, zunächst Baulücken zu schließen, bevor neue Baugebiete entstehen.
- Wohnraum für Senior*innen schaffen: Wir möchten mehr Wohnungen für Senior*innen schaffen. Aufgrund des demografischen Wandels benötigen wir seniorengerechte Wohnungen, die Lebensqualität und Sicherheit fördern.
- Seniorenheim planen: Wir möchten, dass die Errichtung eines Seniorenheims geprüft wird. Mit der Kurzzeitpflege ist Kleinostheim bestens ausgestattet. Was fehlt, ist ein Pflegeheim, damit pflegebedürftige Kleinostheimer*innen nicht aus ihrem gewohnten Lebensumfeld gerissen werden und ihre sozialen Kontakte bei uns im Ort lange pflegen können.
- Stellplatzordnung anpassen: Wir setzen uns dafür ein, die Stellplatzordnung anzupassen: Für Häuser, die in senioren- oder behindertengerechte Wohnungen umgebaut werden, sollte es die Möglichkeit geben, weniger Parkplätze bereitstellen zu müssen. Auch Carsharing soll einbezogen werden.
4. Energiewende umsetzen
Gas und Öl werden künftig noch teurer und schaden der Umwelt – somit uns allen. Die Energiewende ist möglich! Die Bürger*innen sollten über ihre Möglichkeiten aufgeklärt und in kommunale Planungen einbezogen werden. Unsere Vision für Kleinostheim ist die Klimaneutralität und weitgehende Energie-Unabhängigkeit.
Unsere Ideen und Ziele für Kleinostheim:
- Förderrichtlinie ausbauen: Wir setzen uns dafür ein, die Förderrichtlinie „Klimafreundliches Kleinostheim“ auszubauen, und die Energetische Sanierung in die Förderung mit aufzunehmen.
- Energie- und Klimaschutzkonzept aufstellen: Wir fordern, ein flächendeckendes und umfassendes Energie- und Klimaschutzkonzept aufzustellen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sowohl im Entwurfsstadium daran beteiligt werden als auch an Beispielen im Ort oder aus der Umgebung sehen, was möglich ist. In der Umsetzungsphase gibt es klare Ansprechpersonen für Bürger*innen, die bei Fragen unterstützen.
- Energie- und Klimaschutzkonzept als Grundlage nehmen: Unser Ziel ist, das Energie- und Klimaschutzkonzept bei der Ortsentwicklung zum wesentlichen Bestandteil der Planungen zu machen, um teure Fehlinvestitionen zu vermeiden.
- Elektrische Varianten prüfen: Bei neuen Anschaffungen von Maschinen, Fahrzeugen oder auch Heizungen ist immer erst zu prüfen, ob es eine rein elektrische Variante gibt. Diese ist vorzuziehen, sobald sich über einen langen Betrachtungszeitraum (20 Jahre oder die Lebenszeit) kein finanzieller Nachteil ergibt.
- Integrierte Versorgung einsetzen: Wir setzen uns dafür ein, bei Neubauten oder Sanierungen eine integrierte Strom- und Wärmeversorgung einzusetzen, zum Beispiel mit Wärmepumpen, Solaranlagen, Solarthermie und auch – falls sinnvoll – mit Kraft-Wärmekopplung mittels Biomasse.
- Infos auf die Gemeinde-Website setzen: Wir fordern, mehr Informationen zu Energie und Heizen auf der Website der Gemeinde thematisch geordnet bereitzustellen.
- Zeitnah Informationen bereitstellen: Wir fordern, die Kleinostheimer Bürger*innen zeitnah über die vorgeschriebene Kommunale Wärmeplanung und die Zukunft des Gasnetzes zu informieren, auch mit Kostenbeispielen für Energievarianten über einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahre.
5. Nachhaltigkeit leben
Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen betreffen auch unser Leben, wie Bildung, nachhaltiges Wirtschaften, Energie, Wasser, Umweltschutz und Infrastruktur. Wir setzen uns dafür ein, dass sich der Kleinostheimer Gemeinderat stärker an diesen Zielen orientiert. Damit stärken wir Gerechtigkeit und schützen dauerhaft unsere Lebensgrundlage.
Unsere Ideen und Ziele für Kleinostheim:
- Nachhaltige Entscheidungen: Wir setzen uns für eine stärkere Orientierung der Gemeinderatsarbeit an den 17 UN- Nachhaltigkeitszielen ein – bei Beschaffungen, beim Bauen, beim Planen.
- Nachhaltige Ausgaben: Bei öffentlichen Einkäufen und Ausschreibungen möchten wir, dass verstärkt soziale, umweltverträgliche und regionale Kriterien beachtet werden.
- Nachhaltiges Essen: In Schule, Kindergärten und Kinderkrippe sollten die Kinder immer mit gesundem, hochwertigem, regionalem Essen aus ökologischem Anbau versorgt werden. Dafür müssen Träger und Eltern nach Bedarf finanziell unterstützt werden.
- Nachhaltige Landwirtschaft: Wir fordern, gemeindliche Flächen nur an landwirtschaftliche Betriebe zu verpachten, die weitgehend auf chemisch-synthetische Pestizide verzichten, den integrierten Pflanzenschutz anwenden und Tiere artgerecht halten.
- Nachhaltige Industrie: Wir planen, bei Genehmigungen von Industrieansiedlungen grundsätzlich auf Nachhaltigkeit (Produkte, Produktion) zu achten und Firmen zu bevorzugen, die lokale Arbeitsplätze schaffen.
- Nachhaltig planen: Wir möchten, dass das Fachwissen der Kleinostheimer*innen stärker genutzt wird. Bei Planungen und Projekten sollten Fachleute aus dem Ort als beratendes Gremium herangezogen werden. Auch die Zusammenarbeit mit der TH Aschaffenburg möchten wir fördern.
6. Wirtschaftskraft bewahren
Wirtschaftskraft und Umweltschutz sind für uns kein Widerspruch. Wir möchten Unternehmen ansiedeln, die nachhaltig wirtschaften, die innovativ sind und Arbeitsplätze schaffen. Wir wollen den lokalen Einzelhandel und das Handwerk stärken. So sichern wir dauerhaft Kleinostheims Wirtschaftskraft und Lebensqualität.
Unsere Ideen und Ziele für Kleinostheim:
- Starke Partner: Wir setzen uns dafür ein, vor allem Unternehmen anzusiedeln, die Arbeitsplätze schaffen, nachhaltig handeln und umweltfreundlich bauen, und Gewerbeflächen bevorzugt an ortsansässige Unternehmen und Handwerker*innen zu vergeben, die ihren Betrieb modernisieren oder vergrößern möchten. Besonders Firmen, die innovative und klimafreundliche Technologien nutzen oder entwickeln – etwa in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft oder nachhaltige Mobilität – wollen wir Kleinostheim als attraktiven Standort anbieten. Solche Unternehmen schaffen hochwertige Arbeitsplätze und tragen dazu bei, dass Kleinostheim auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.
- Lebendiger Einzelhandel: Wir möchten eng mit dem örtlichen Gewerbeverein „Schaufenster Kleinostheim“ zusammenarbeiten, um z.B. mit Hinweisschildern für innerörtliche Geschäfte den Suchverkehr zu reduzieren und Werbung für den Handel im Ortskern zu machen. Tempo 30 im gesamten Ortsbereich, ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20 in der Goethestraße und eine lebendige Ortsmitte machen die Einzelhandelsgeschäfte auch für Fußgänger*innen, Rollstuhlfahrer*innen und Fahrradfahrer*innen attraktiv.
- Attraktiver Standort: Wir wollen Anreize für Unternehmen und Einzelhandel schaffen, sich in Kleinostheim anzusiedeln. Wirtschaftsförderung heißt für uns, nicht nur die logistischen Standortvorteile und die gute Infrastruktur zu kommunizieren. Es bedeutet auch, mit der Lebensqualität in Kleinostheim zu werben, damit die Gewerbetreibenden, die Firmen und die Gemeindeverwaltung qualifizierte Arbeitnehmer*innen finden und halten können. Deshalb setzen wir uns auch für eine attraktive, verkehrsberuhigte Ortsmitte ein.
- Schnelles Internet: Wir möchten die lokale Wirtschaft dabei unterstützen, sich noch stärker zu vernetzen, vor allem digital. Wir setzen uns deshalb für den Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten ein, z.B. für den Ausbau eines eigenen Netzes, das künftig Einnahmen aus Netzentgelten generieren könnte.
- Gesicherte Finanzen: Wir hinterfragen kritisch die Kosten von Investitionen der Gemeinde und die Höhe laufender Ausgaben, um für Kleinostheim auch in Zukunft finanzielle Gestaltungsspielräume zu erhalten.
7. Natur schützen
Naturschutz sichert unsere Lebensgrundlage! Vielfältige Grünflächen, Bäume und Gewässer fördern die Artenvielfalt, reinigen die Luft, binden CO₂ und müssen deshalb geschützt werden. Wir setzen uns für mehr Begrünung und Entsiegelung im Ort, Renaturierung, Baumschutz und naturnahe Landwirtschaft ein.
Unsere Ideen und Ziele für Kleinostheim
- Auf insektenfreundliche Pflanzen setzen: Wir wollen insektenfreundlichen Pflanzen mehr Raum geben. Dazu sollen möglichst viele kommunale Flächen mit heimischen, insekten- und vogelfreundlichen Pflanzen bepflanzt werden. Auch der richtige Mähzeitpunkt und der Einsatz geeigneter Geräte spielen dabei eine wichtige Rolle.
- Glyphosat vermeiden: Wir streben eine glyphosatfreie Gemeinde an – sowohl auf gemeindeeigenen als auch auf verpachteten Agrarflächen. Glyphosat schädigt Ökosysteme erheblich und trägt wesentlich zum Artensterben bei. Entsprechende Regelungen sollen in Pachtverträgen verankert und bei Bedarf konsequent umgesetzt werden.
- Wald schützen: Wir fordern mehr gemeindliche Waldflächen aus der wirtschaftlichen Nutzung zu nehmen. Die entstehenden Biotope stärken die Artenvielfalt und leisten einen wichtigen Beitrag gegen das Insekten- und Vogelsterben.
- Bullenmastbetrieb verhindern: Wir wollen die Erweiterung eines großen Bullenmastbetriebes in Kleinostheim verhindern. Die Alternative hierzu ist eine naturverträgliche Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung, giftfreiem Anbau, vielfältigen Fruchtfolgen und regionaler Vermarktung.
- Müll vermeiden: Müll in der Natur ist ein Thema, das uns alle stört und angeht. Wir regen Aufklärungs-Kampagnen an. Sie fördern den sorgsamen Umgang mit unserer Umwelt. Dazu gehört Müllvermeidung, insbesondere die Reduzierung von Plastikabfällen.
- Bürger*innen informieren: Wir setzen uns dafür ein, Müllcontainerplätze mit mehrsprachigen Informationsschildern zur richtigen Müllentsorgung auszustatten. Zudem soll klar kommuniziert werden, dass illegale Müllablagerung mit hohen Strafen geahndet wird.
8. Kleinostheim an die Klimaveränderung anpassen
Auch in Kleinostheim spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels. Unsere Heimat muss sich an die veränderten klimatischen Bedingungen wie Hitzewellen, Starkregen, Stürme und Trockenheit anpassen. Das gehen wir an mit dem Ausbau von Versickerungsflächen, mit einem Hochwasser-Schutzkonzept, mit Bäumen, die Schatten spenden, mit Kühlung öffentlicher Räume für Kinder und Senior*innen und mit Trinkbrunnen.
Unsere Ideen und Ziele für Kleinostheim:
• Kühlung für Kinder und Senior*innen: Wir setzen uns dafür ein, öffentliche Räume, in denen sich Kinder und Senior*innen aufhalten, hitzegerecht zu gestalten und für ausreichende Kühlung zu sorgen.
• Mehr Bäume pflanzen: Wir fordern, bei Neubauten oder Sanierungen – auch von Gewerbebauten, Spielplätzen oder Parkplätzen – mehr Bäume einzuplanen. Bäume kühlen bei Hitze den heißen Asphalt.
• Gärten umweltfreundlich gestalten: Private Grundstückseigentümer*innen wollen wir dabei unterstützen, ihre Gärten und Plätze umweltfreundlich zu gestalten, insektenfreundlich zu bepflanzen und nicht zu versiegeln. Schottergärten wollen wir vermeiden.
• Dächer begrünen: Wir setzen uns für begrünte Dächer ein, wo immer es möglich und sinnvoll ist und für mehr Bäume, Sträucher und Hecken im Ort.
• Mehr Tiefgaragen bauen: Wir fordern, statt Parkplätze Tiefgaragen zu bauen, um Versickerungsflächen zu erhalten und zu vergrößern.
• Hochwasser vermeiden: Wir fordern ein Hochwasserschutz-Konzept, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.
• Trinkbrunnen errichten: Wir setzen uns dafür ein, öffentliche Trinkbrunnen zu errichten.
9. Demokratie leben
Krieg, Populisten, Rechtsextreme, Krisen – es gibt viele Faktoren, die unsere Demokratie gefährden. Demokratie wertzuschätzen, sie nicht als selbstverständlich anzusehen und sie zu schützen, ist unser aller Aufgabe. Lebendige Demokratie fängt vor Ort an – mit mehr Austausch, Transparenz, Bürgerbeteiligung und respektvoller Zusammenarbeit im Gemeinderat. Dafür setzen wir uns ein – auch in Zukunft!
Unsere Ideen und Ziele für Kleinostheim:
- Bürger*innenbeteiligung fördern: Wir möchten die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger fördern. Die Bürgerversammlungen online zu übertragen und digitale Beteiligungsformate einzuführen, können erste Schritte sein.
- Mehr Informationsveranstaltungen: Wir setzen uns dafür ein, regelmäßige Informationsveranstaltungen zu wichtigen Ortsthemen – ob Digitalisierung oder Vitamar – zu veranstalten. Sie machen die Arbeit der Verwaltung transparent.
- Mehr Transparenz wagen: Wir fordern, Unterlagen zu den Tagesordnungspunkten von Gemeinderatssitzungen öffentlich zugänglich zu machen.
- Informationsfreiheitssatzung einführen: Wir fordern eine Informationsfreiheitssatzung, die sicherstellt, dass den Bürger*innen Informationen, zum Beispiel Flächennutzungspläne, bereitgestellt werden.
- Projektgruppen bilden: Bei großen Projekten wie der Sanierung des Schwimmbads VITAMAR regen wir an, projektbegleitende Arbeitsgruppen zu bilden. Hier kann die Verwaltung gemeinsam mit Vertreter*innen des Gemeinderats, Trägern, Mitarbeiter*innen, fachkundigen Bürger*innen und auch Betroffenen eine nachvollziehbare, detaillierte und öffentlich zugängliche Projektplanung entwickeln.
- Leistungskatalog besprechen: Wir fordern, bei Ausschreibungen den Leistungskatalog im Vorfeld mit dem Gemeinderat zu besprechen, um das beste, nachhaltigste und günstigste Angebot einholen zu können.
- Erinnerungskultur pflegen: Wir setzen uns dafür ein, auch in Kleinostheim eine Erinnerungskultur zu pflegen. Das schließt den offenen und kritischen Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ein.
- Demokratie schützen: Wir möchten gemeinsam mit allen demokratischen Parteien und Gruppierungen in Kleinostheim die Demokratie direkt vor Ort schützen und uns gemeinsam gegen extremistische Positionen und Handlungen stellen.
- Respektvolle Zusammenarbeit: Wir werden auch in Zukunft mit allen Fraktionen des Gemeinderats konstruktiv und respektvoll zusammenarbeiten
Unsere Arbeit im Gemeinderat :
Die letzten 6 Jahre waren nicht nur geprägt von vielen Aktionen, Veranstaltungen und Stammtischen, sondern auch von 59 Anträgen, z. B.:
- Verkehrsentlastung & Lärmschutz für die B8
- Einsatz für attraktive Aufenthaltsorte
- Baumgießsäcke und -Patenschaften
- Einführung Bürgerfragestunden
- Stelle für Klimaschutzmanager
- Förderprogramm zur Unterstützung beim Umstieg auf erneuerbare Energien, Begrünung, Entsiegelung
- Einsatz für Tempo 30 im gesamten Ort
- Engagement für den Mainuferweg
- Nachhaltige Nutzung von Gewerbeflächen
- Gelbes Band für Kleinostheimer Obstbäume – die von allen geerntet werden können
- Sauberes Kleinostheim – Gegen die Vermüllung
- Plakatierverordnung – gegen Plakatwahnsinn Kleinostheimer
Wie Sie unschwer erkennen können:
Wir haben kontinuierlich uns für die Gemeinde Kleinostheim eingesetzt und intensiv darüber informiert. Durchgehend die letzten 6 Jahre und nicht nur jetzt kurz vor den Wahlen!
