Geschätzte 150 Besuchende vor Ort und nochmals 170 Zuschauende im Livestream konnten an diesem Abend ein gelungenes Beispiel lebendiger Demokratie erleben!
Natürlich wollte jede Kandidatin die Zuhörenden von sich und ihren Ideen für Kleinostheim überzeugen, das war erwartbar. Aber der Umgang der drei Bewerberinnen untereinander war dennoch beeindruckend: Da gab es kein Diffamieren, kein Unterbrechen oder Abwerten der Konkurrentinnen, wie es in vielen Wahlduellen üblich ist.
Stattdessen wurde gegenseitiger Respekt, fast schon Wohlwollen demonstriert, es wurde zugehört und viele Aussagen der Mitbewerberinnen wurden sogar bestätigt oder positiv aufgegriffen.
Wir Grünen in Kleinostheim stehen für eine politische Kultur des Miteinanders mit den verschiedenen Fraktionen im Gemeinderat und der Suche nach guten Lösungen über Parteigrenzen hinweg.
Dieser Abend vermittelte uns den Eindruck, dass alle drei Kandidatinnen bereit sind, Parteipolitik beiseite zu legen und mit dem ganzen Gemeinderat zusammen zu arbeiten um die Themen anzugehen, die uns hier in Kleinostheim wichtig sind.
Zu vielen der an diesem Abend diskutierten Themen (Wohnungsnot, B8-Lärm, Gewerbeansiedlungen, Radwege, sichere Schulwege, Glasfaser, Vitamar etc.) haben die Grünen bereits in den vergangenen Jahren aktiv viele Ideen entwickelt, Initiativen gestartet, Anträge gestellt, Behörden geschrieben, Recherche betrieben, das Gespräch mit den Bürgern gesucht…
Wer also den, in der Podiumsdiskussion mehrfach beklagten Stillstand in der Politik Kleinostheims wirklich überwinden möchte, der wählt die Grünen: Für einen starken Gemeinderat als Partner aber auch als treibende Kraft, der die Impulse für den zukünftigen Bürgermeister oder die zukünftige Bürgermeisterin vorgibt.

Daniel Mugler, Gemeinderatskandidat, Kreistagskandidat
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