CSD Aschaffenburg 2019

Am Samstag, 1. Juni, zog die Christopher-Street-Day-Demo mit rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem bunten Demonstrationszug mit dem Motto „qWEer are FAMILY“ durch die Aschaffenburger Innenstadt. Veranstalterin war die Gruppe Rainbows, eine queere Jugendgruppe aus Aschaffenburg, unterstützt von der Deutschen Wanderjugend im Spessartbund. Zahlreich waren auch Grüne aus Stadt und Landkreis vertreten. Auf der Kundgebung am Theaterplatz betonte Oberbürgermeister Klaus Herzog, zur Freiheit gehöre es auch zu entscheiden, mit wem man zusammen ist. Dies sei ein Menschenrecht.

Tessa Ganserer, Landtagsabgeordnete der bayerischen Grünen, freute sich über die rege Beteiligung und stellte kurz den historischen Hintergrund des ersten CSD vor 50 Jahren dar, ein Straßenaufstand gegen Unterdrückung und Polizeiwillkür. Auch heute sei es notwendig aufzustehen gegen erzkonservative Haltungen, gegen den Hass und Übergriffe auf Schwule und Lesben. 2018 outete sich Tessa Ganserer als erstes deutsches Parlamentsmitglied als transident. Für Tessa ist es wichtig, die Frau zu sein, die sie ist. Für die Rechte von queeren Menschen müsse weiter gekämpft werden. Dies zeigen auch diskriminierende Witze, wie sie Annegret Kramp-Karrenbauer im Fasching zu Lasten von Minderheiten gerissen habe.

Bei guter Musik fand der CSD Aschaffenburg bei einem Hoffest im JUKUZ seinen Ausgang.

Tino Fleckenstein (Sprecher OV Kleinostheim)

Christopher Street Day 2019 in Aschaffenburg mit mehr als 1.000 Teilnehmer*Innen

Teaser Bild: Kundgebung auf dem Theaterplatz – Moritz Mütze, Grüner Stadtrat aus Aschaffenburg am Infostand

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