Für mehr Sicherheit für alle: Tempo 30 im Ort

Wiederholt wurde von Bürger*innen in der Bürgerwerkstatt Verkehr, in Eingaben an die Verwaltung und in Beiträgen in den Bürgerversammlungen die Geschwindigkeitsregelungen in Kleinostheim thematisiert. Viele Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse belegen die positiven Folgen für alle durch Tempo 30 im Ort:

Das Gefährdungs- bzw. Unfallpotential im Miteinander wird reduziert, der Schutz für schwächere Verkehrsteilnehmer*innen (Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen, (Schul-)Kinder, Senior*innen und Menschen mit Behinderung) steigt, die reduzierte Geschwindigkeit macht den Verkehr flüssiger, der Stop&Go-Modus mit Lärm- und Abgasbelastung sinkt und der Schilderwald kann abgebaut werden.

Kurzum: Tempo 30 führt zu einer menschenfreundlichen Gemeinde mit weniger Lärm, weniger Abgasen und mehr Lebens/Wohnqualität in Kleinostheim. Deshalb bereiten wir den Antrag auf die Umsetzung von Tempo 30 im Ortsgebiet von Kleinostheim vor. Viele umliegende Kommunen zeigen, dass das möglich ist. So hat vor kurzem auch Niedernberg Tempo 30 im Ort beschlossen.
 Für eine vereinfachte Realisierung von durchgehend Tempo 30 im Ort und auch an der B8 benötigen wir jedoch eine geänderte Politik in Berlin, die den Kommunen mehr Befugnisse einräumt, idealerweise mit einem/einer Grünen Verkehrsminister*in für ALLE


Weiterführende Links / Grundlagen:


Aktuelle Info vom 07.07.2021: Die Ergebnisse des regionalen Mobilitäts- und Siedlungsgutachten („ReMoSi-Gutachten“) wurde präsentiert. Auch hier wurde vorgeschlagen: Tempo 30 in Ortschaften.
Von den verschiedenen Entwicklungslinien, von moderat bis ambitioniert, wählten die Verbandsmitglieder einstimmig die ambitionierte Variante.
Mit dieser Variante könnte folgendes bis 2035 erreicht werden:
– Verringerung des Personenkilometer beim PKW von jetzt 5,2 auf 3,6 Mio. km/Tag
– Erhöhung der Personenkilometer beim ÖPNV von 934 000 auf 1,7 Mio. km/Tag
– Erhöhung beim Radverkehr von 578 000 auf 766 000.
Das bedeutet eine Reduzierung des Ausstoßes an CO2 von aktuell 276 000 auf 160 000 to/Jahr. (Anm: die Ziele der Bundesregierung wurden damit nicht erreicht werden)
Als Maßnahmen werden genannt:
– Tempolimit innerhalb von Ortschaften 30 km/h
– Vertaktung der verschiedenen Verkehrsträger wie Auto, Bus, Bahn und Fahrrad
– fünf neuen Mainbrücken für Radfahrer und Fußgänger
– 13 neue Bahnhalte
– Netz von Radschnellwegen (4m breit), Radvorrangwegen, (3m breit) und Zubringer-Radwegen (2,50m breit)

Weitere Infos unter: https://www.main-echo.de/regional/stadt-kreis-aschaffenburg/massive-investitionen-in-verkehrsentwicklung-art-7330067

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