Klimarundschau 50/19

Hallo Kleinostheimer und interessierte Leser,

auch wenn es bei der Energiewende viel zu langsam voran geht, wird 2019 das erste Jahr sein, im dem aus erneuerbaren Energiequellen mehr Strom produziert wird als aus fossilen Energieträgern.

Hier mal die vier wichtigsten aktuelle Klimastudien, um die Bedrohung durch die Klimakrise einordnen zu können.
Aber jetzt mal weg von „langweiligen“ Texten, wie hat sich die Temperatur in deinem Wohnort durch den Klimawandel geändert?

Hunderttausende fordern in Madrid, dass nicht nur geredet wird auf der Klimakonferenz sondern endlich gehandelt.
Der Klimagipfel in Madrid dauert länger, da sich die Staaten nicht einigen können.
Ob es auch damit zusammenhängt, dass die Staaten nach Schlupflöchern suchen, die aber extrem schlecht für das Klima wären?

Bissiger Kommentar zur Erdgassuche in Deutschland und dem ermöglichen der Suche durch das Bergrecht, welches deutlich schwächer ist als wenn die Suche emmisionsschutzrechtlich genehmigt werden müsste.
Im Gegenzug zeigt sich in Norwegen, wenn man klare Regeln aufstellt, kommt auch in der Schifffahrtsbranche einiges in Bewegung.

Den Autobauern könnte ihre Schönrechnerei mit den Verbräuchen der Plugin-Hybride um die Ohren fliegen, wenn die realen Verbräuche erfasst werden.Da bin ich mal sehr gespannt.
Dazu passen würde dieser Artikel, darüber, warum vielleicht die E-Autos so schleppend in den Markt kommen.

Die Klimakrise bedroht auch das Leben im Meer. Hierdurch können Ökosysteme kollabieren.

Bis zu 1,9 Milliarden Menschen können Probleme mit der Wasserversorgung bekommen, weil die Gletscher schmelzen. Irgendwie versteht man die Prioritätensetzung der Politik nicht so ganz, wenn das kein Grund ist schnell und entschlossen zu reagieren.
Anpassung an den Klimawandel: Künstliche „Eisberge“ für die Wasserspeicherung in Indien, um den Verlust von von Gletscherschmelzwasser auszugleichen.

Laut eines Artikels in der Zeitung „Die Zeit“ befinden wir uns schon in einem Klimakrieg.

Ja, der Selbstbetrug beim Thema Klimawandel ist nicht von der Hand zu weisen.

Ein Gastkommentar zur Situation in der Lausitz und eine Antwort darauf, die eben zeigt, das ökologisch und sozial zusammen gehört.

Statt zu Jammern, wieviel doch gemacht werden muss im Stromnetz wegen den bald häufigeren E-Autos, testet ENBW das einfach mal. Das ist schon die zweite Runde. Die erste Runde hat schon gezeigt, dass es soooo schlimm nicht wird.

Buchtipp: „Das Klimabuch“ Vielleicht ist noch Platz auf dem Wunschzettel.

Zum Abschluss ein längerer (hörbarer) Rückblick und Ausblick auf dieses Jahr, in Sachen Klima und Nachhaltigkeit.

Auf eine gute Woche

Benni

PS: Dir fehlt hier eine wichtige Nachricht? Dann schreib sie einfach als Kommentar unter den Artikel oder auf Facebook.

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

* bitte lies die Datenschutzbestimmung und stimme dieser zu

Verwandte Artikel