Ökostrom: Gemeinde als Vorbild

Das gesamte Leben und die Freiheit der nachfolgenden Generationen ist von unserem jetzigen Handeln entscheidend bestimmt. Das ist und sollte durch die Analyse der wissenschaftlich belegten Erkenntnissen zum Klimawandel unstrittig sein.

Daher sind alle Maßnahmen an erste Stelle zu setzen, die zur Vermeidung bzw. Reduzierung des Ausstoß an Treibhausgasen (CO2, Methan, u.a.) beitragen. Sei es in der Land- und Forstwirtschaft oder Energiewirtschaft.

Das jüngste Urteil des BVerfG zum Klimaschutzgesetz hat diese Aufgabestellung eindeutig beschrieben und durch uns alle jetzt eingefordert. Kleinostheim kann an dieser Stelle mit einfachen Mitteln einen Schritt zur Treibhausgasreduzierung tun.

Die Fraktion der Grünen hat daher die Umstellung des Strombezug für alle kommunalen Liegenschaften auf CO2-freien Ökostrom beantragt.

Welchen Beitrag leisten wir dadurch?

In 2020 wurden bei einem ausgewiesenen elektrischen Energiebezug von knapp 1.022.000 kWh Emissionen von ca. 533 t CO2 emittiert mit CO2-Folgekosten von 104.091 €. Mit dem Bezug von Ökostrom werden für CO2 die Emissionen auf 0 t und die Kosten auf 0 € reduziert sein. Ein beispielhafter Schritt wäre getan.

Damit würden wir nicht weiter die Folgekosten unseres Handelns unserer Kinder und Enkel aufbürden und einen Beitrag zur Generationengerechtigkeit leisten.

Friedolf Bickel, Gemeinderat und Fraktiosvorsitzender B90/Die Grünen
friedolf.bickel@gruene-kleinostheim.de

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