Neue Förderung von Klimaanpassungs-Maßnahmen

Da wir es als Gesamtgesellschaft gepackt haben, die spätestens seit 1990 einer breiteren Öffentlichkeit bekannten Probleme und Ursachen der Klimakrise zu ignorieren, müssen wir uns nun nicht nur mit der Verhinderungen der Klimakrise, sondern auch mit deren jetzt schon zu beobachtenden und sich verstärkenden Folgen umgehen.

Da dies für Kommunen bei vielen Themen – wie Verkehrswege, Gebäude,  Katastrophenschutz, Pflegeeinrichtungen usw. – zutrifft, müssen Maßnahmen zur Klimaanpassung auch auf lokaler Ebene bearbeitet werden.

Hierfür müssen zunächst Konzepte erarbeitet und die festgelegten Maßnahmen anschließend umgesetzt werden. Das ist ein Kraftakt für die Kommunen.

Dessen ist sich auch das Bundesumweltministerium bewusst und bietet daher neue Förderungen, die in der „Förderrichtlinie – Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ veröffentlicht wurden.

Neben der Kommune selbst ist es auch kommunalen Einrichtungen oder „Betrieben, Unternehmen und sonstigen Einrichtungen mit mehrheitlich kommunaler Beteiligung“ möglich, Förderanträge zu stellen.

Neben Anpassungskonzepten werden auch Anschlussvorhaben, „ausgewählte Maßnahmen“ oder die Stelle der/des Klimaanpassungsmanager*in gefördert.

Sowohl die Zukunft–Umwelt–Gesellschaft (ZUG) gGmbH als Projekträgerin als auch das Zentrum KlimaAnpassung (www.zentrum-klimaanpassung.de) stehen den Kommunen bei Fragen zur Antragstellung zur Verfügung.

Wir hoffen, unsere Gemeinde nutzt dieses Angebot, und auch wir werden uns nochmal intensiver damit auseinander setzen.

Benjamin Brand, Sprecher AK Kommunale Energiewende
benjamin.brand@gruene-kleinostheim.de

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