Zwei Jahre im Gemeinderat: Wo stehen wir?

Für den Blick in die Zukunft ist es auch ab und zu notwendig zurückzublicken.

Was haben wir in den vergangenen 2 Jahren Mitarbeit im Gemeinderat erreicht, auf den Weg gebracht oder angestoßen?

Unsere Wünsche und Ziele

Wir Grünen wünschen uns nicht nur Transparenz: Wir schreiben und diskutieren auch offen und selbstkritisch über unsere und Ihre Ideen – auf Facebook, Instagram, YouTube, im Blättchen, bei Grünen Treffen oder auf der Homepage. Wir möchten auch miteinander gestalten und dabei niemanden ausschließen.

Deshalb sind uns regelmäßige Treffen, Waldexkursionen, Radtouren, Projekte wie „Kleinostheim verschenkt“, der kritische Blick auf Barrierefreiheit und Inklusion oder die Teilnahme an Aktionen wie „sauberer Landkreis“, eigene Clean-Ups, Waldpatenschaft in Alzenau, Aktion Jakobskreuzkraut oder Stadtradeln sehr wichtig.

Wie bleiben wir am Ball?

Indem wir die in den letzten Jahren erreichten Erfolge weiterverfolgen. Denn die teilweise langsame Umsetzung erfordert ein beharrliches Nachfragen, um die Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren. Das tun wir regelmäßig im Gemeinderat.

So ist die – auf unsere Initiative hin – seit letztem Jahr geschaffene Stelle für eine/n Klimaschutzbeauftragte/n bisher nicht besetzt, geschweige denn ausgeschrieben worden. So tritt Kleinostheim in der Umsetzung von Klimazielen auf der Stelle.

Auch die ewigen „Baustellen“ Komfortspur in der Kirchstraße (seit 2017), die genehmigte Sanierung des Fußwegs von der Josef-Hepp-Straße zur alten Poststraße (2021) harren der Bearbeitung. Es wäre daher für alle nachvollziehbar, wenn eine Priorisierung der drängendsten Aufgaben unter den gegebenen Umständen offen diskutiert würde.

Nicht nur der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat unser aller Fahrplan (Kosten, Verfügbarkeit, Planungssicherheit) über den Haufen geworfen. Doch die Grundlage für eine gute Arbeit der Gemeinde sind engagierte und gute Mitarbeiterinnen, die an ihrer Position verantwortlich arbeiten können. Vielleicht hat auch die in jüngster Zeit häufig wechselnde Besetzung zu dieser Situation beigetragen, denn auch neue Mitarbeiterinnen sind einzuarbeiten, um ihr Engagement zu fördern.

Was bleibt zu tun?

Unsere Schwerpunkte sind das Dauerthema B8 mit allen möglichen Verbesserungsmöglichkeiten für die Anwohnerinnen, die strukturierte Herangehensweise an die Sanierung des VITAMAR (die auch ohne das Hinzuziehen von weiteren Gutachten möglich ist; unser Antrag auf eine Projektgruppe liegt noch in der Schublade), eine gute und für alle tragbare Lösung für den Mainuferweg, ein Klimaschutzkonzept für Kleinostheim, mehr Grün und Baumschutz im Ort und vor allem eine Mobilitätswende. Das heißt: Mehr Platz für Fußgängerinnen und Radfahrerininnen sowie Barrierefreiheit.
Und: Tempo 30 im Ort.

Aktion für mehr Miteinander & Nachhaltigkeit:

Als Highlight wurde bisher von allen Bürgerinnen das Event „Kleinostheim verschenkt“ positiv angenommen. Das Nächste ist schon für den 18. September angekündigt.

Ihr seht: Es gibt viel zu tun!

Und genau das motiviert uns. Unser Optimismus, unsere Kreativität und unsere Freude am Erfolg möchten wir teilen: mit euch.

Macht mit, sprecht uns an, kommt bei unseren Treffen vorbei und testet uns. Keine Angst, eine Beitrittserklärung wird nur auf Wunsch vorgelegt.

Wir möchten mit Euch diskutieren und Lösungen finden – für Kleinostheim.

Friedolf Bickel, Gemeinderat und Fraktiosvorsitzender B90/Die Grünen
friedolf.bickel@gruene-kleinostheim.de

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