Klimagerechte Ausgleichsmaßnahmen für die gefällte Kastanie

Die in der letzten Gemeinderatssitzung vorliegende Baumauswahl wurde überraschend und kurzfristig geändert. So werden statt der geplanten Platanen → weißer Maulbeerbaum, statt Ulmen → Blumenesche, statt Hainbuch → Ahornbaum und an der Nordseite eine Vogelkirsche gesetzt.

Diese kurzfristig mitgeteilte Änderung beruht auf der Erkenntnis, dass damit wachstumsstabile und bienenfreundliche Klimawandelgehölze den Anforderungen der Klimaänderung gerecht werden.

Wir hoffen, dass aus dem Lehrstück „Krippe & Kastanie“ der zukünftige Umgang mit Bäumen und Neubepflanzungen ernster genommen wird.

Friedolf Bickel, Gemeinderat und Fraktiosvorsitzender B90/Die Grünen
friedolf.bickel@gruene-kleinostheim.de


In der Broschüre der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung „Kinderfreundliche Pflanzen“ (in der übrigens auch die Roßkastanie als idealer Baum für Kitas, Spielplätze, etc explizit auch aufgeführt wird), sind die verschiedenen Vorteile und Eigenschaften der Bäume genannt. Solch eine Broschüre sollte eigentlich zur Informationsquelle von Außenbereichs-Architekten gehören:
Bundesanstalt-fuer-Landwirtschaft-und-Ernaehrung-Kinderfreundliche-Pflanzen

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Ein Kommentar

  1. Gedicht zum Waldzustandsbericht

    Frust statt Waldeslust

    PATIENT WALD

    Über allen Wipfeln war Ruh,‘
    heute setzt man dem Walde zu.
    Naturidyll zu Goethes Zeit,
    heute leidet der Wald weltweit.

    Unwetter, Hitze, Wassernot;
    die grüne Lunge ist bedroht.
    Feuer wüten in Wald und Flur,
    Klimawandel zieht seine Spur.

    Borkenkäfer in der Kiefer,
    auch zur Fichte zieht’s Geziefer.
    Statt sattes Grün und Waldeslust,
    kranke Bäume und Försters Frust.

    Jeder Baum, der zum Opfer fällt,
    macht etwas ärmer uns’re Welt.
    Wenn’s mit dem Wald zu Ende geht,
    stirbt letztlich der ganze Planet.

    Zu viele Buchen und Eichen
    mussten schon der Kohle weichen.
    Retten wir den heimischen Wald,
    bewahren die Artenvielfalt.
    Kämpfen wir für Mutter Erde,
    dass sie nicht zur Wüste werde.

    Die Jagd nach ewigem Wachstum
    bringt letztlich den Planeten um.
    Das oberste Gebot der Zeit
    muss heißen Nachhaltigkeit.
    Statt nur nach Profit zu streben,
    im Einklang mit der Natur leben.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen