Wir fordern: durchgehend Tempo 30 zur Lärmentlastung der Ortsdurchfahrt (B8)

Wir haben ja bereits öfters über die Lärm- und Verkehrsbelastung für die Anwohnenden der B8 geschrieben und auch nutzbringende Anträge gestellt, die aber entweder nicht angenommen oder an andere Behörden weitergeleitet wurden (-> Beiträge zum Thema B8).

Z.B. automatisches Kontrollgerät zur Überwachung des LKW-Nachtfahrverbotes, stationäre Blitzer für den 30er-Bereich, elektronische Geschwindigkeits- und Lärm-Anzeigetafeln („Tempo-Smily“), optimierte Beschilderung für die Ortsumfahrung via B469, etc.

Nun konnte man letzte Woche im Main-Echo (-> Online Bericht vom 15.05.24 „Tempo 30 auf gesamter Aschaffenburger Straße in Johannesberg“) lesen, dass der Johannesberger Gemeinderat für deren Ortsdurchfahrt fast einstimmig für Tempo 30 abgestimmt hat.

Mit einer „Lärmbelastung zwischen 60 und 74 Dezibel“ liegt »schädigender Lärm für die Anwohner« vor, … . »Die Werte liegen sogar über der Belastungsgrenze für Gewerbegebiete.«“, schreibt das Main-Echo dazu. Die Grundlage für diese Entscheidung war der Lärmatlas, der für die Johannesberger Hauptstraße eine hohe Lärmbelastung von 60 bis 74 Dezibel attestiert.

Von der Verwaltung hört man immer die gleichen Argumente. Vor allem, dass die B8 eine Bedarfsumleitung für die A45 und A3 sei. Nun, im Falle eines Umleitungsbedarf ist der Verkehr eh so stark, dass man im Stau in und vor Kleinostheim steht.

Für den täglichen Irrsinn auf dieser Straße hätte es aber den Vorteil, dass sich der jetzt schon bestehende Zeitvorteil für die Umfahrung via A3/B469/A45 erhöht bzw. für jeden auch noch deutlicher wird. Klar, es müssten dann auch noch bauliche Maßnahmen umgesetzt werden, damit der Verkehr bei den Auffahrten A45 (neuer Bypass) und A3 (2 -spuriger Bypass) besser ausgebaut werden, sodass die Umfahrung via B465 als die reguläre Streckenführung wahrgenommen wird.

Wir hatten auch schon vor einigen Jahren den Bürgermeister von Karlstein angeschrieben, ob die dortige Ortsumgehung von Dettingen einen direkten Zugang zur A45 erhalten könnte: damit wären zum einen die Karsteiner Siedlungen (Lindig und Haag) entlastet, aber auch Kleinostheim, da hier die Weiterfahrt auf der A45 über den Main direkt auf die parallel zur B8 liegenen B469 führt. Hier waren aber die Planungen leider schon abgeschlossen. Dennoch baten wir zumindest um eine entsprechende Beschilderung.

Olav Dornberg,
Ortsverband-Sprecher, Beauftragter für Social Media und Homepage
olav.dornberg@gruene-kleinostheim.de

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