Urlaubsverlängerung ist möglich

Ja, das wäre möglich, wenn wir unsere Urlaubswünsche und Erlebnisse mit in unseren Alltag übernehmen würden.

Wie soll das gehen? So ganz ohne Strand, Berge und Neues, Unbekanntes? Stimmt, das alles können wir hier nicht bieten.

Aber indem wir unsere Erwartung an Gelassenheit, Entspannung und der Suche nach Erholung hier stattfinden lassen, wäre ein Stück Urlaubsfeeling auch hier möglich.

Nochmal: Wie soll das funktionieren?

Zum Beispiel statt über den Verkehr zu schimpfen, den örtlichen Einkauf (z.B. beim Bäcker) zu Fuß oder mit dem Rad erledigen (im Urlaub wird vieles Autofrei erledigt).

Zum Beispiel unseren Kindern zuzutrauen den Weg zur Schule oder Kindergarten zu Fuß zu gehen, und das am besten ganzjährig und nicht nur zu den Aktionstagen „zu Fuß zur Schule“ (im Urlaub sind wir gerne zu Fuß auf Entdeckungsreise).

Zum Beispiel den Pflanzen in unseren großen und kleinen Gärten die Freiheit zurückzugeben Natur zu sein und nicht unserem Schönheitsverständnis zu folgen (im Urlaub erfreuen wir uns an der unberührten Natur).

Zum Beispiel unseren Mitbürgern ob jung, alt oder behindert, die Gehwege von parkenden Autos oder größer gewordenen Sträuchern und Hecken freizuhalten (im Urlaub sind wir vielleicht etwas zuvorkommender).

Zum Beispiel … da gibt es bestimmt noch Vieles was wir aus unseren Urlaubserlebnissen und -erfahrungen einbringen können, um eine Urlaubsverlängerung auch hier und jetzt zu erleben.

Nicht nur wenn alle daran mitwirken wird’s was – nein – jeder erste Schritt eines Jeden ist ein Puzzleteil dazu. Auf geht’s!

Friedolf Bickel, Gemeinderat
friedolf.bickel@gruene-kleinostheim.de

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