Gedenkstätte für die Opfer der NS-Krankenmorde

Wir unterstützen den Antrag des Kleinostheimer Pfarrarchivars Edwin Lang, eine Gedenkstätte für die Opfer der Massenmorde*, begangen an kranken Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus, einzurichten.
*(auch NS-„Euthanasie“ genannt, weiterführende Links siehe Textende)

In der Bürgerversammlung am 8.10. richtete Edwin Lang, der zu diesem Thema intensiv nachgeforscht hat, diesen Antrag an den Bürgermeister und die Gemeinderät*Innen.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden systematisch etwa 216.000 Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung ermordet. Fünf dieser Ermordeten stammen aus Kleinostheim: Katharina Bender, Wilhelm Brenneis, Ida Disser, Valentin Fürst und Johann Reis.

Für Gedenken und gegen das Vergessen benötigen wir eine würdige Gedenkstätte.

„Wir sind nicht schuld an dem, was geschah. Wir machen uns nur schuldig, wenn wir das Geschehene vergessen.“


Leider wurde der Antrag des Kirchenarchivars Edwin Lang durch
den Hauptverwaltungsausschuss abgelehnt, gegen die Stimmen von Grüne, SPD und CSU, die alle mit guten Argumenten den Antrag unterstützten.

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