HVA: ein guter Tag für Umwelt und Kleinostheim

Ein guter Tag für die Umwelt und für Kleinostheim: Einstimmig stimmten die Mitglieder des Hauptverwaltungsausschusses am 12. September unter anderem für den Einsatz mobiler Blitzer, um vor allem den Verkehr auf der B8 – auch nachts – zu überwachen.
Außerdem werden die Stunden der Kommunalen Verkehrsüberwachung von 16 auf 20 Stunden im Monat erhöht. Damit können Falschparker*innen vor allem auf Gehwegen und vor Schule und KiTas intensiver ermittelt werden.

Hinweise an die Gemeindeverwaltung, in welchen Straßen häufig falsch geparkt oder das Tempolimit nicht eingehalten wird, sind willkommen.

Auch der einstimmige Grundsatzbeschluss zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr kommt der Umwelt und damit den Menschen zugute. Die Trennung von Schmutzwassergebühr und Niederschlagswassergebühr ist ein Anreiz, Flächen zu entsiegeln und Zisternen zu bauen. Für ein großes Firmengebäude mit viel versiegelter Fläche steigen dann die Gebühren, für ein Wohnhaus mit viel Grünfläche sinken sie.

Ebenfalls erfreulich: Der Ausschuss hat nun auch nach der materiellen Prüfung dem Antrag der GRÜNEN zugestimmt, der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beizutreten. Damit setzt sich Kleinostheim gemeinsam mit inzwischen 275 Städten und Gemeinden dafür ein, das Straßenverkehrsrecht auf Bundesebene so anzupassen, dass die Kommunen mehr Handlungsspielraum haben.
Kleinostheim könnte dann selbst darüber entscheiden, wann und wo welche Geschwindigkeiten angeordnet werden – im besten Fall auch auf der B 8.

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