Grünes Treffen am 22.02.19

Glyphosat, Tempo 30, Vitamar …. auf dem ersten öffentlichen Grünen Treffen nach der Ortsverbandsgründung diskutierten Grünenmitglieder und Gäste viele interessante Punkte.
Glyphosat mit seiner enorm schädigenden Auswirkung auf Ökosysteme trägt wesentlich mit zum Artensterben bei und wirkt damit über lange Zeit nach. Für gemeindliche Agrarflächen soll ein Glyphosat- Verbot gelten. Pachtverträge sollen im gegebenen Fall gekündigt werden. Wir empfehlen privaten Verpächtern von landwirtschaftlich genutzten Flächen, ebenso zu verfahren.
Ermutigen wollen wir die Kleinostheimer BürgerInnen, eigene Flächen zu Blühwiesen oder Brachflächen umzufunktionieren und Flächen zu entsiegeln. Letzteres wird auch künftig Kosten senken, denn auch in
Kleinostheim wird in naher Zukunft ein Teil der Kanalgebühren anhand der versiegelten Flächen berechnet werden müssen („gesplittete Kanalgebühr“).
Gartenbauvereine und Fachverbände können hierbei informieren und unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die fehlende Tempo-30-Regelung für viele Wohnbereiche in Kleinostheim. In einer Präsentation stellte Grünen-Sprecher Tino Fleckenstein die Regelungen in Kleinostheim verschiedenen
Nachbargemeinden gegenüber. Nachdem bereits im November die Verkehrsinitiative aktiv wurde, wollen wir das Thema als Grüne erneut aufgreifen. Dies gilt auch für die B 8. Die Sperrung im vergangenen Sommer zeigte, dass die B 8 vor allem von Durchgangsverkehr genutzt wird. Eine Entschleunigung in Form einer Tempo-30-Anordnung würde den Verkehr auf die andere Mainseite verlagern.

Zum Vitamar sieht der Ortsverband viele offene Fragen. Der heutige Standort wurde aufgrund der guten ÖPNV-Anbindung und der zentralen Ortslage als sehr positiv bewertet.

Link zur Präsentation Informationsveranstaltung „Zukunftsperspektiven Vitamar“ vom 26.02.2019



Mehr Sicherheit und eine höhere Lebensqualität
Vorteile von Tempo 30:

  • mehr Sicherheit auf unseren Straßen
  • deutlich weniger Lärm
  • ein flüssiger und gleichmäßiger Verkehrsablauf
  • bessere Übersicht
  • weniger Verwaltungsaufwand und geringere Kosten
  • mehr Akzeptanz für Tempo 30

Man bedenke: Anhalteweg (=Reaktionsweg + Bremsweg) bei Tempo 30 ist um über 1m kürzer als der Reaktionsweg bei Tempo 50.

D.h. bei einer Notbremsung hat das 50km/h-Fahrzeug noch die volle Geschwindigkeit (50km/h), während das 30km/h Fahrzeug schon steht (0km/h).

Das ist der Grund, warum es nicht nur weniger Unfälle gibt, sondern auch die Auswirkungen/Verletzungen deutlich geringer sind.

(Außerdem hat der Fahrer bei einer geringeren Geschwindigkeit einen größeren Blickwinkel, was zusätzlich zur Sicherheit beiträgt)

Mehr Sicherheit durch Tempo 30 innerorts

weitere Links zum Thema Tempo 30:

Ist-Zustand: „Flickenteppich“ mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dies gilt auch für die Vorfahrtsregelungen.

Und dies wäre unser Ziel:


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