Die Grünen und der Wohlstand

„Wohlstand sichern“ – das ist das immer wieder beschworene Credo vieler Parteien.
Und ja: Auch wir Grünen möchten den Wohlstand sichern.

Wohlstand bedeutet für uns aber mehr als das Zweitauto vor der Tür oder die obligatorische Flugreise in den Sommerurlaub. Wohlstand ist mehr als Konsum. Er schließt die politische, die gesellschaftliche und die ökologische Situation mit ein.

Wohlstand bedeutet deshalb auch: in Frieden, Freiheit und Sicherheit zu leben, ein Einkommen zu haben, ein Dach über dem Kopf, die Möglichkeit, zur Schule zu gehen und sich weiter zu bilden, satt zu werden, saubere Luft zu atmen, sauberes Wasser zu trinken und sich in der Natur erholen zu können.

Die letzten Jahre haben mit Hitzesommern, Dürren und Überschwemmungen gezeigt, dass wir unsere Lebensgrundlage schon aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Was heute noch extrem ist, wird für die heute unter 25-Jährigen die Regel sein.

Wir tragen die Verantwortung für unsere Kinder und Enkel.

Nur, wenn wir unsere Lebensgrundlagen sichern und unsere Umwelt schützen, können wir und unsere Nachkommen weiterhin in Wohlstand leben.

Der Sinnspruch von Alanis Obomsawin mag abgedroschen klingen, aber er war noch nie so passend wie heute: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“


Carla Diehl, Gemeinderätin
carla.diehl@gruene-kleinostheim.de


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