Förderung von Regenwassernutzung („Zisternen“)

Wir erleben seit Jahren eine extreme Trockenheit. Was tun gegen Wassermangel?

Kürzlich wurde ein sehr guter Antrag abgelehnt (wie immer 4:4): Die CSU-Fraktion schlug vor, dass Wasserzinsternen und vorsorglich auch Brauchwasser-Leitungen für WC-Spülung und Waschmaschine verpflichtend sein sollen bei Neubauten. Durch die Nutzung von Regenwasser wird kostbares Trinkwasser eingespart. Ein nachträglicher Einbau wäre deutlich teurer. Von daher ein Vorschlag mit Weitsicht, zumal es seit 1991 eine Förderrichtlinie für Regenwassernutzung in Kleinostheim gibt: bei Einfamilienhäusern inkl. Einliegerwohnung gilt eine Obergrenze von 500,00 EUR, bei Mehrfamilienhäusern 500,00 EUR für die erste Wohneinheit und 250,00 EUR für jede weitere Wohneinheit.

Sicherlich wäre es angebracht, die Förderhöhen zu erhöhen (z. B. auch in Abhängigkeit vom Fassungsvolumen), zumal diese Zisternen auch im Falle eines Starkregens das Kanalnetz entlasten können und somit auch Hochwassergefahren entgegenwirken.

Im Gegenzug könnte man darüber nachdenken, ob andere (teure) Vorgaben für den Hausbau (Vorschriften zu Parkplatzbreite, Gibelform, Dachneigung, etc. ) gelockert werden können.

Olav Dornberg,
Ortsverband-Sprecher, Beauftragter für Social Media und Homepage
olav.dornberg@gruene-kleinostheim.de

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