3. Waldexkursion: alte Eichen am Rohrberg

Spannend, berührend und informativ war die dritte Waldexkursion mit Förster Andreas Schmidt.  im Naturschutzgebiet Rohrberg. 15 Interessierte hatten sich auf den Weg gemacht, um bis zu 800 Jahre alte Eichen zu bewundern und mehr über ihre Geschichte und ihre Zukunft zu erfahren. Einst als sogenannte Huteeichen zur Fütterung der Hausschweine gepflanzt, bieten sie seit Jahrhunderten Nahrung für Wildschweine und als Totholz Heimat für viele Insekten, etwa den Hirschkäfer. Ihr Bestand allerdings schwindet. Ausladende Buchen verdrängen die schmalgewachsenen Eichen. Andreas brachte uns die Faszination der Baumriesen auf anschauliche Art näher, ließ uns aber auch mit einem Wermutstropfen zurück: Der trockene Sommer 2018 hat seine Spuren hinterlassen.
Dem Wald geht es schlechter denn je. Höchste Zeit also zu handeln.                                                                                                                    Carla Diehl

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